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Linked (Open) Data und semantische Interoperabilität in der Archäologie
Martina Simon
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Urgeschichte und Historische Archäologie
Betreuer*in
Michael Doneus
DOI
10.25365/thesis.70677
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11243.67634.548378-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Archäologische Dokumentation wird vorwiegend digital angefertigt und generiert jedes Jahr eine große Menge an Daten. Durch die Verwendung unterschiedlicher Standards und Vokabulare sind archäologische Daten höchst heterogen. Dies verhindert nachhaltiges Wiederverwenden der Daten und die Ausschöpfung des enormen Potentials dieser Datenmengen.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, wie archäologische Daten durch semantische Technologien integrierbar, interoperabel und wiederverwendbar werden können, welche Schritte dafür notwendig sind, ab wann Unterstützung durch semantische Expert*innen angeraten wird und welche Vorteile sie der Archäologie bieten können.
Um dies beantworten zu können, wurden Datenmanagementpläne sowie semantische Technologien und ihre Anwendung in der Archäologie untersucht. Zur Darstellung der schrittweisen Konvertierung in ein Linked (Open) Data-Format wurde eine Datenbank zu urnenfelderzeitli-chen Funden des Oberleiserbergs verwendet. Spezifisch wurden die Daten bereinigt, mit Standards und Vokabularen angereichert, ein Datenmodell mithilfe der im kulturhistorischen Bereich beliebten Ontologie CIDOC CRM erstellt und die Daten in ein Linked (Open) Data-Format umgewandelt.
Die Anwendung zeigt die einzelnen Schritte im Detail und soll helfen, archäologische Daten wiederverwendbar zur Verfügung stellen zu können. Eine sinnvolle Vorgehensweise hierbei ist die Zusammenarbeit archäologischer und semantischer Expert*innen.
Die weitere Verwendung von Linked (Open) Data birgt nach wie vor Herausforderungen für archäologische Daten, doch je mehr offene, integrierbare archäologische Daten veröffentlicht werden, desto größer kann das Netz an Daten in der Archäologie wachsen und neue ungeahnte Erkenntnisse eröffnen. Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, Bewusstsein für die Herausforderungen des Datenmanagement zu bilden und Linked (Open) Data in der Archäologie zu etablieren.
Abstract
(Englisch)
Archaeological documentation is mostly produced digitally and generates a large amount of data. Due to the use of different standards and vocabularies, archaeological data are extremely heterogeneous. This prevents sustainable reuse of the data and the exhaustion of the enormous potential of this data.
The aim of this thesis is to answer how archaeological data can be integrated and made interoperable and reusable through semantic technologies, which steps are necessary for this, at which point of the process support from semantic experts is recommended and which benefits they can offer archaeological data.
To be able to answer this, data management as well as semantic technologies and their application in archaeology were examined. To illustrate the step-by-step conversion into a linked (open) data format, a database of finds from the Urnfield period found at the Oberleiserberg was used. Specifically, the data was cleaned up, enriched with standards, a data model was created using the CIDOC CRM ontology and the data was converted into a linked (open) data format.
The application shows the individual steps and is intended to help make archaeological data reusable. A sensible approach here is the collaboration of archaeological and semantic experts.
The further use of linked (open) data still harbours challenges, but the more open, integrable archaeological data is published, the larger the network of data in archaeology can grow and open undreamt-of knowledge. This work is intended to help raise awareness of the challenges of data management and to establish linked (open) data in archaeology.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Linked Open Data Open Data Semantic Web Ontology CIDOC CRM Integration Interoperability Digital Archaeology
Schlagwörter
(Deutsch)
Linked Open Data Open Data Semantic Web Ontologie CIDOC CRM Datenintegration Integration Interoperabilität Digitale Archäologie
Autor*innen
Martina Simon
Haupttitel (Deutsch)
Linked (Open) Data und semantische Interoperabilität in der Archäologie
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
v, 248 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Doneus
AC Nummer
AC16501563
Utheses ID
60997
Studienkennzahl
UA | 066 | 801 | |
