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Qualitative Untersuchung der Beziehungsentstehung von Dual-Trauma Couples
Elissa Killiana
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Anton-Rupert Laireiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70769
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11257.16714.111465-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziele Das Verhalten und Empfinden in romantischen Paarbeziehungen kann durch das Erleben interpersoneller traumatischer Ereignisse nachhaltig beeinflusst werden. Personen finden sich überzufällig oft in Beziehungen wieder, in denen der*die Partner*in ebenfalls eine traumatische Erfahrung gemacht hat (Dual Trauma Couples). Der Unterschied im Entstehen des Beziehungswunsches zwischen Partner*innen, die einen Einfluss zwischen schwerwiegendem Ereignis und aktueller Beziehung wahrnehmen (Trauma-Vergleichsgruppe; T-VG) und Partner*innen, die keinen solchen Einfluss wahrnehmen, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Methodik Es handelt sich um eine qualitative Interview-Studie, die nach Prinzipien der Grounded Theory Methodologie (GTM) durchgeführt wurde. Mithilfe eines Screening-Fragebogens wurden acht Paare rekrutiert, die den Einschlusskriterien entsprachen. Es wurden 16 Leitfaden-Interviews durchgeführt, die mithilfe des Gesprächsanalytischen Transkriptionssystems 2 (GAT 2) transkribiert wurden. Ergebnisse Den Interviews konnten mehrere Faktoren entnommen werden, die mit dem Beziehungswunsch in Zusammenhang stehen. (Fehlende) initiale Anziehung, negativ bzw. positiv empfundener Stress, Vertrauen, geteilte Werte und Interessen, sowie Exklusivität, Lebensalter, gesellschaftliche Partnerschaftsnormen, frühere Beziehungserfahrungen und Sexualität hatten in der Entstehungsphase der Dual Trauma Couples einen Einfluss auf den Beziehungswunsch. Es konnten Unterschiede zwischen der T-VG und dem Rest der Stichprobe in Bezug auf die Wirkung der genannten Faktoren festgestellt werden. Schlussfolgerung Es wird der Vorschlag einer Adaptierung des Dual Trauma Couple Begriffs mit stärkerem Einbezug der subjektiven Belastung eingebracht, da Paare sich darin unterscheiden, inwiefern ein Einfluss der individuellen Traumata auf das Paarerleben wahrgenommen wird.
Abstract
(Englisch)
Objectives Studies show a connection between the exposure to interpersonal traumatic events and the alteration of experiences in romantic relationships. People who experienced traumatic events find themselves in relationships in which the other person also experienced a traumatic event more frequently than simply by random chance (Dual Trauma Couples). The difference between partners who perceive a significant connection between the traumatic event and their current relationship (Trauma-Vergleichsgruppe; T-VG) and those who do not is going to constitute the center of this thesis. Methods The research was conducted as a qualitative interview study and was based on the basic principles of Grounded Theory Methodology (GTM). A screening questionnaire was used to recruit eight couples that matched the inclusion criteria. 16 guided interviews were conducted and transcribed according to the rules of the Gesprächsanalytisches Transkriptionssystem 2 (GTA 2). Results Different factors were mentioned in connection to the progress of the relationship. Initial attraction or lack thereof, negatively or positively perceived stress, trust, shared values and interests, as well as exclusivity, age, societal relationship norms, previous relationship experiences and sexuality were mentioned as important factors influencing the desire to be in a relationship. The impact of those factors differed between the T-VG and the rest of the sample. Conclusion An adaptation of the term dual trauma couples is proposed to include the subjective impact of a traumatic event. Couples differed in the perceived extent of the traumatic influence on their relationship experience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dual Trauma Couples Partnerschaft Beziehung Beziehungsentwicklung Bindung Trauma
Autor*innen
Elissa Killiana
Haupttitel (Deutsch)
Qualitative Untersuchung der Beziehungsentstehung von Dual-Trauma Couples
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
149 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anton-Rupert Laireiter
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC16506093
Utheses ID
61169
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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