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If words could kill: Personal, professional and legal ramifications of hate speech towards women journalists in the countries of the Western Balkans
Nevena Buvac
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Communication Science
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
DOI
10.25365/thesis.69761
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11262.25360.296296-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der modernen Gesellschaft, in der wir heute leben, in der Demokratie etwas ist, das viele Länder der Welt anstreben, und in der die Redefreiheit als ein grundlegendes Menschenrecht gilt, scheint sich die Hassrede diese Freiheiten zunutze zu machen. Die Hassrede ist auf globaler Ebene zu einem Problem geworden, besonders aber in den Transformationsländern, in denen JournalistInnen, die aufgrund ihrer Arbeit für die Übermittlung von Informationen und der Wahrheit an die Öffentlichkeit zuständig sind, als Staatsfeinde, Lügner und Marionetten angesehen werden. Besonders kritisch wird es, wenn dadurch die Ausübung der journalistischen Tätigkeit, und damit auch die Verbreitung von Wahrheit, beeinträchtigt wird. Hinzu kommt dass, wenn es sich bei den JournalistInnen um Frauen handelt, die Gewalt intersektional wird. In dieser Arbeit wurde Hassrede im Hinblick auf deren Konsequenzen, dessen Normalisierung, die gesetzlichen Regelungen zu Hassrede, und die Auswirkungen von Hassrede auf das Leben von Journalistinnen in den westlichen Balkanländern untersucht. Die Literaturrecherche und die qualitative Analyse der persönlichen Erfahrungen von fünfzehn Journalistinnen, die in fünfzehn halbstrukturierten Tiefeninterviews gesammelt wurden, haben gezeigt, dass die Hasskommentare, die Journalistinnen erfahren, zahlreich und meist sexistischer, frauenfeindlicher und chauvinistischer Natur sind, was sie psychisch und physisch beeinträchtigt, was durch den vorherrschenden Mangel an Vertrauen in die Umsetzung der Gesetze, die sie schützen sollten, noch verstärkt wird.
Abstract
(Englisch)
In the modern society we live in today, with democracy being something many of the world countries are striving for and freedom of speech is considered to be a basic human right, hate speech seems to be taking advantage of it. Hate speech has become an issue on a global level, but particularly in the transitioning countries where journalists, who are by the nature of their work in charge of transmitting the information, the truth to the public are seen as enemies of the state, liars, puppets. This is particularly problematic when it interferes with those whose job is to spread the words of truth - the journalists. Even more so if the journalists are women, the violence becomes intersectional. This paper investigated hate speech in terms of the normalisation and consequences of hate speech, laws that regulate it and the impact hate speech has on the lives of women journalists in the Western Balkans countries. Literature review and thematic qualitative analysis of personal experiences of fifteen female journalists acquired through fifteen in-depth semi-structured interviews showed that hate comments women journalists receive are high in numbers and mostly of sexist, misogynistic and chauvinistic nature which does affect them mentally and physically, which is amplified by prevailing lack of trust in the implementations of the laws that should protect them.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
hate speech feminism female journalists online violence the Western Balkans
Schlagwörter
(Deutsch)
Hassrede Feminismus Journalistinnen Online-Gewalt Westbalkan
Autor*innen
Nevena Buvac
Haupttitel (Englisch)
If words could kill: Personal, professional and legal ramifications of hate speech towards women journalists in the countries of the Western Balkans
Paralleltitel (Deutsch)
Wenn Worte töten könnten: persönliche, berufliche und rechtliche Auswirkungen von Hassreden gegen Journalistinnen in den Ländern des westlichen Balkans
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
53 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16420301
Utheses ID
61226
Studienkennzahl
UA | 066 | 550 | |
