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Exploring digital places of practice
Claire Griffith
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium DDP Urban Studies
Betreuer*in
Alois Humer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70845
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11265.77600.310511-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Robert Beauregards (2013) Konzept der Praxisorte zeigt auf, wie die Orte, die Tastaturen, Kabinen, Besprechungsräume und Gemeindesäle, in denen Planung stattfindet, das Geschehen prägen. In dieser Masterarbeit wird behauptet, dass das Konzept von Beauregard (2013) um das erweitert werden muss, was ich als digitale Orte der Praxis bezeichne, um die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Virtualisierung zu erfassen. Diese akademische Arbeit untersucht den digitalen Transfer und die Übersetzung der Charrette-Verfahren, einer Form der kollektiven Partizipation, die räumliches Denken mit visuellem Sehen verbindet. Unter Verwendung von Forschungsansätzen, die Praktiker sowie Praktikerinnen und ihre Praktiken in den Vordergrund stellen, von Methoden, die die Verflechtung von Menschen und Objekten untersuchen, und von Methoden, die Interviews mit der Analyse digitaler Beteiligungsplattformen verbinden, argumentiere ich, dass die Beteiligung an der Stadtplanung neu definiert wird, da sie nicht mehr räumlich oder zeitlich gebunden ist. Andere Faktoren bestimmen nun, wer, wann, wie, woran und warum teilnimmt. Die entstehenden digitalen Orte sind vertraut und fremd, interaktiv und formal, flüchtig und dauerhaft. Die Teilnehmer können synchron oder asynchron sein, was die Art und Weise beeinflusst, wie sie miteinander und mit dem Designprozess umgehen. In Anlehnung an die Metapher des Bauens behaupte ich, dass Praktiker sowie Praktikerinnen Bauherren sind: Sie konstruieren digitale partizipative Plattformen, die Co-Design-Prozesse ermöglichen. Sie rahmen auch Türen und Fenster in den Designprozess ein: Welches Gerät ein Teilnehmer benutzt, bestimmt, ob er durch die Tür eintreten kann oder nur durch ein Fenster beobachtet. Wir befinden uns in der Anfangsphase der Virtualisierung: Ich behaupte, dass Praktiker sowie Praktikerinnen bei der weiteren Erforschung digitaler Orte der Praxis danach streben müssen, den Zugang zu Planungsprozessen zwischen digitalen Spheren und über die digitale Kluft hinweg anzugleichen. Das Engagement der Gemeinschaft bedarf dringend der Transformation: Ich hoffe, dass in den Unruhen der COVID-19-Pandemie einige Samen des Wandels gepflanzt wurden.
Abstract
(Englisch)
Robert Beauregard’s (2013) concept of Places of Practice highlights how the Places, the keyboards, cubicles, meeting rooms, and community halls where planning happens shape what happens. This paper asserts that Beauregard’s (2013) concept must be expanded to include what I call Digital Places of Practice in order to capture the virtualization induced by the COVID-19 Pandemic. This paper examines the digital transfer and translation of the Design Charrette, a form of co-design community engagement which melds thinking spatially with seeing visually. Using research approaches that foreground practitioners and their practices, methodologies that examine the entanglement of humans and objects, and methods that blend interviews with analysis of Digital Participatory Platforms, I argue that participation in urban planning is being redefined as it is no longer spatially or temporally bound. Other factors now shape who participates, when, how, in what and why. The emerging Digital Places are familiar and foreign, interactive and formal, ephemeral and everlasting. Participants can be synchronous or asynchronous which shapes how they engage with each other and with the design process. Using the metaphor of construction, I argue that practitioners are builders: they construct Digital Participatory Platforms which house co-design processes. They also frame doors and windows into the design process: which device a participant uses determines whether they can enter through the door or are merely observing through a window. We are in the beginning stages of virtualization: I argue that as we explore Digital Places of Practice further, practitioners must strive to equalize access to planning processes between digital devices and across the digital divide. Community engagement is in dire need of transformation: I hope contained within the tumult of the COVID-19 Pandemic some seeds of change were planted.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Digital Transfer Digital Translation Digital Transformation Virtual Design Charrette Digital Places of Practice Synchronous Asynchronous
Schlagwörter
(Deutsch)
Digitaler Transfer Digitale Übersetzung Digitale Transformation Virtuelle Design Charrette Digitale Orte der Praxis Synchron Asynchron
Autor*innen
Claire Griffith
Haupttitel (Englisch)
Exploring digital places of practice
Paralleltitel (Deutsch)
Erforschung digitaler Orte der Praxis
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
123 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alois Humer
Klassifikation
74 Geographie > 74.72 Stadtplanung, kommunale Planung
AC Nummer
AC16518572
Utheses ID
61271
Studienkennzahl
UA | 066 | 664 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1