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The effect of social media warning labels on reducing the spread of misinformation
Juxhina Malaj
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Communication Science
Betreuer*in
Sophie Lecheler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70871
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11271.81204.560077-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Von der Bedrohung von Demokratie und Frieden bis hin zur Gefährdung der Gesundheit der Menschen ist die rasche Verbreitung von Falschmeldungen und Fehlinformationen zu einer der größten Herausforderungen des letzten Jahrzehnts geworden. Strenge Maßnahmen von Regulierungsbehörden und insbesondere von Social-Media-Giganten wie Facebook und Twitter, die als „Inkubatoren von Fake News und Propaganda“ (Persily & Tucker, 2020) ausgezeichnet wurden, sind notwendig, um die Verbreitung von Falschmeldungen und Fehlinformationen zu stoppen oder zu verhindern. Warnhinweise sind eine der neuesten Strategien von Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter, um der Verbreitung von Fehlinformationen entgegenzuwirken. Allerdings ist die Forschung bezüglich Tests, welche Arten von Warnhinweisen wirksamer sind, noch begrenzt. Diese Studie bewertet die Wirksamkeit von Twitter-Warnhinweisen aufgrund der Glaubwürdigkeit und der Bereitschaft zum Teilen von Nachrichten und testet, welche Arten von Warnhinweisen wirksamer sind, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern. Daten aus einem Online-Umfrageexperiment (N = 208) zeigen, dass eindeutige Warnhinweise wie „Dieser Tweet ist irreführend“ die Glaubwürdigkeit irreführender Beiträge im Vergleich zu anderen Warnhinweisen wie „Dieser Tweet ist möglicherweise irreführend“ oder „Finden Sie mehr Infos hier” deutlich senkten. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Glaubwürdigkeit von Botschaften die Wirkung von Warnhinweisen auf die Bereitschaft zum Teilen vermittelt und Beiträge ohne Warnhinweise im Vergleich zu Beiträgen mit Warnhinweisen als glaubwürdiger wahrgenommen werden, jedoch nur wenn sie im Vergleich zu einem eindeutigen Warnhinweis stehen. Darüber hinaus stellt die Studie fest, dass je glaubwürdiger ein Beitrag wahrgenommen wird (egal ob mit einem Warnhinweis versehen oder nicht), desto mehr wird er geteilt. Online-Vertrauen und Selbstauskunft in den sozialen Medien hatten keinen Einfluss auf die Bereitschaft zum Teilen. Die Ergebnisse dieser experimentellen Studie tragen zur Erforschung effektiver Strategien bei, um zu verhindern, dass irreführende Beiträge geteilt oder viral werden.
Abstract
(Englisch)
From threatening democracy and peace to risking people’s health, the rapid spread of false news and misinformation has become one of the greatest challenges of the last decade. Strict measures from regulatory entities and, in particular, from social media giants such as Facebook and Twitter, which have been singled out as “incubators of fake news and propaganda” (Persily & Tucker, 2020), are necessary to stop or prevent the spread of false news and misinformation. The use of warning labels is one of the latest strategies introduced by social media platforms such as Facebook and Twitter to counter the spread of misinformation. However, research on testing which types of warning labels are more effective is still limited. This study evaluates the effectiveness of Twitter warning labels on message credibility and willingness to share and tests which types of warning labels are more effective in preventing the spread of misinformation. Data from an online survey experiment (N = 208) indicate that unambiguous warning labels such as “This tweet is misleading” significantly lowered the credibility level of misleading posts, compared to other warning labels such as “This tweet may be misleading” or “Find more information here.” The study findings indicate that message credibility mediates the effect of warning labels on willingness to share and that posts without warning labels are perceived as more credible compared to posts with warning labels, but only when the comparison is with an unambiguous warning label. In addition, the study finds that the more credible a post is perceived (no matter if it has a warning label attached or not), the more it will be shared. Online trust and social media self-disclosure did not affect willingness to share. The findings of this experimental study contribute to research on finding effective strategies to prevent misleading posts from being shared or going viral.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
fake news misinformation warning labels twitter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fake News Fehlinformationen Warnhinweise Twitter
Autor*innen
Juxhina Malaj
Haupttitel (Englisch)
The effect of social media warning labels on reducing the spread of misinformation
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
50 Seiten, 25 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sophie Lecheler
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16519786
Utheses ID
61351
Studienkennzahl
UA | 066 | 550 | |
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