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Interreligiöses Lernen im islamischen und katholischen Religionsunterricht
eine kritische Untersuchung zu Bedingungen, Chancen und didaktischen Zugängen des interreligiösen Dialogs in österreichischen Mittelschulen
Mohamed Salah Boubaker
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Islamische Religionspädagogik
Betreuer*in
Aslan Ednan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70894
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12673.67512.287247-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Unter dem Titel Interreligiöses Lernen im islamischen und katholischen Religionsunterricht. Eine kritische Untersuchung zu Bedingungen, Chancen und didaktischen Zugängen des interreligiösen Dialogs in österreichischen Mittelschulen beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit dem umfassenden Thema des Interreligiösen Dialogs und des interreligiösen Lernens im Rahmen der österreichischen Schule. Dabei wird einerseits nach den pädagogischen und didaktischen Voraussetzungen gefragt und danach, welche Kompetenzen durch die Schüler*innen und Schüler des katholischen bzw. des islamischen Religionsunterrichts zu erwerben sind. Die Differenzierung der Begrifflichkeit des Interreligiösen und ein Überblick über die Geschichte interreligiöser Begegnung zwischen Islam und Christentum wird geleistet. Interreligiöses Lernen ist diesbezüglich Teil des allgemeinen Bildungsauftrags der Schule – ein solches Begegnungslernen erfolgt auch unter den Bedingungen des praktischen Religionsunterrichts, was erschwerend sein kann. Gibt es einen solchen Rahmen für interkulturelles Begegnungslernen, dann kann auf der Grundlage einer Dialogtheologie darauf ein interreligiöses Begegnungslernen aufbauen, sofern sich dieses an den konkreten Verhältnissen der kindlichen Lebenswelt orientiert. Auf diese Weise wachsen bei den Schüler*innen Wissen und Akzeptanz anderer religiöser Traditionen und Weltsichten. Bei der interreligiösen Kompetenz geht es im Wesentlichen darum, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die vom Wissen zu einem Handeln im Rahmen des modernen gesellschaftlichen „Religionsplurals“ führen. So kann auch ein bedeutender Beitrag für die Identitätsentwicklung der Kinder und Jugendlichen geleistet werden. Bei allen Unterschieden in den Glaubensvorstellungen von katholischer und islamischer Religion, etwa hinsichtlich der Christologie, ermöglicht doch ein gemeinsames Bekenntnis zur Friedensbildung, zu einem geteilten Ethos und zu Partizipation gelungene interreligiöse Lernprozesse in der Schule.
Abstract
(Englisch)
Under the title Interreligious Learning in Islamic and Catholic Religious Education. A critical examination of the conditions, opportunities and didactic approaches of interreligious dialogue in Austrian secondary schools, this master's thesis deals with the comprehensive topic of interreligious dialogue and interreligious learning in the context of the Austrian school. On the one hand, questions are asked about the pedagogical and didactic prerequisites, on the other about which competences are to be acquired by the students of Catholic or Islamic religious instruction. The differentiation of the terminology of the interreligious and an overview of the history of interreligious encounters between Islam and Christianity is provided. In this regard, interreligious learning is part of the general educational mandate of the school - such encounter learning also takes place under the conditions of practical religious instruction, which can be difficult. If there is such a framework for intercultural encounter learning, then interreligious encounter learning can build thereon a basis of a dialogue theology, provided that this is based on the concrete conditions of the child's world. In this way, the students' knowledge and acceptance of other religious traditions and worldviews grows. Interreligious competence is essentially about imparting skills and abilities that lead from knowledge to action within the framework of the modern social “religious plural”. In this way, a significant contribution can be made to the development of the identity of children and young people. Despite all the differences in beliefs between the Catholic and Islamic religions, for example with regard to Christology, a common commitment to peace building, a shared ethos and participation enables successful interreligious learning processes in schools

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Interreligious Learning Islam and Catholic Religious Education dialogue Austria secondary schools
Schlagwörter
(Deutsch)
Interreligiöses Lernen Interreligiöse Bildung Schule Österreich Dialog
Autor*innen
Mohamed Salah Boubaker
Haupttitel (Deutsch)
Interreligiöses Lernen im islamischen und katholischen Religionsunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kritische Untersuchung zu Bedingungen, Chancen und didaktischen Zugängen des interreligiösen Dialogs in österreichischen Mittelschulen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
vi, 131 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Aslan Ednan
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC16521477
Utheses ID
61398
Studienkennzahl
UA | 066 | 874 | |
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