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Untersuchung des Zusammenhangs der schüler*innenspezifischen Lehrer-Selbstwirksamkeit mit der Lernmotivation von Schüler*innen
Silvia Pichler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Susanne Schwab
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12675.61268.274566-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Empirische Studien belegen die Bedeutung und Relevanz der Selbstwirksamkeit im schuli-schen Bereich (Woolfolk Hoy et al., 2009; Zee & Koomen, 2016). In Studien zur Lehrer-Selbstwirksamkeit konnten ebenfalls positive Zusammenhänge auf das Klassenzimmerkli-ma, die Leistungen, die Motivation und Selbstwirksamkeit der Schüler*innen aufgezeigt werden (Zee & Koomen, 2016). Sowohl die Komplexität der Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung als auch die positive Wirkung dieser auf die Lernmotivation von Schüler*innen konnten in Studien bestätigten werden (vgl. dazu Raufelder, Drury et al., 2013). Jedoch ist anzumerken, dass die Lehrer-Selbstwirksamkeit von Schüler*in zu Schüler*in variieren und nicht als ident angenommen werden kann. Schwab (2019), Zee, deJong und Koomen (2016), Zee, Koomen et al. (2016) und Zee und Koomen (2017) untersuchten die schü-ler*innenspezifische Lehrer-Selbstwirksamkeit und wiesen auf die Wichtigkeit und Not-wendigkeit der Erforschung der dyadischen Lehrer-Schüler-Beziehung hin. Die vorliegen-de Arbeit leistet einen Beitrag zur Erforschung der dyadischen Lehrer-Selbstwirksamkeit und einem möglichen Zusammenhang dieser mit der Lernmotivation der Schüler*innen (durch die Lehrer*innen). Dazu wurde eine Fragebogenerhebung an zwei Wiener Schulen mit Sekundarstufe durchgeführt. Anhand einer Stichprobe von 170 Schüler*innen (MAl-ter=17.83, SD=1.389) der Klassenstufen 9 bis 11 und 26 Lehrer*innen (MAlter=45.54, SD=9.412) wurden mehrere Berechnungen (Pearson-Korrelation und multiple lineare Re-gressionen) durchgeführt, um einerseits einen möglichen Zusammenhang zwischen dyadi-scher Lehrer-Selbstwirksamkeit und der Lernmotivation der Schüler*innen festzustellen und andererseits mögliche Prädiktoren der Lehrer-Selbstwirksamkeit für die Lernmotivati-on der Schüler*innen (durch den*die Lehrer*in) vorherzusagen. Die gefundenen Zusam-menhänge und die Ergebnisse der multiplen linearen Regression sind nicht signifikant, wo-bei einzelne Prädiktoren sowohl positive als auch negative Tendenzen für die Zusammen-hänge der schüler*innenspezifischen Selbstwirksamkeit von Lehrer*innen und der Lernmo-tivation von Schüler*innen zeigen. Dies könnte sein, weil nur zwei Wiener Schulen an der Erhebung teilnahmen, wobei jede einen speziellen Zweig repräsentiert und somit nicht die Sekundarstufe II in ihrer vollen Bandbreite abbilden.
Abstract
(Englisch)
Empirical studies confirm the importance and relevance of self-efficacy in the school (Woolfolk et al. 2009; Zee & Koomen, 2016). Studies on teacher self-efficacy also showed positive correlations with the classroom climate, performance, motivation and self-efficacy of students (Zee & Koomen, 2016). Studies have confirmed both the complexity of tea-cher-student-relationship and the positive effect this has on student motivation to learn (see Raufelder, Drury et al., 2013). However, it should be noted that teacher self-efficacy can vary from student to student and cannot be assumed to be identical. Schwab (2019), Zee, deJong and Koomen (2016), Zee, Koomen et al. (2016) and Zee and Koomen (2017) exa-mined student-specific teacher self-efficacy and pointed to the importance and necessity of exploring the dyadic teacher-student-relationship. The present work is intended to contri-bute to the research of the dyadic teacher self-efficacy and a possible connection between this and the learning motivation of the students (by the teachers). For this purpose, a ques-tionnaire survey was carried out at two secondary schools in Vienna. Using a random sample of 170 students (MAge=17,83, SD=1.389) in grades 9 to 11 and 26 teachers (MA-ge=45,54, SD=9.412) several calculations (Pearson Correlation and multiple linear regressi-ons) were carried out, on the one hand, to determine a possible connection between dyadic teacher self-efficacy and the learning motivation of the students and, on the other hand, to predict possible predictors of teacher self-efficacy for the learning motivation of students (by the teacher). The relationships found and the results of the multiple linear regression are not significant, with individual predictors showing both positive and negative tendencies for the relationships between the student-specific self efficacy of teachers and the learning motivation of students. This could be because only two Viennese schools took part in the survey, each representing a special branch and therefore not showing the full range of upper secondary level.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
teacher self-efficacy dyadic teacher self-efficacy teacher-student-relationship learning motivation
Schlagwörter
(Deutsch)
Lehrer- Selbstwirksamkeit dyadische Lehrer-Selbstwirksamkeit Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung Lernmotivation
Autor*innen
Silvia Pichler
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung des Zusammenhangs der schüler*innenspezifischen Lehrer-Selbstwirksamkeit mit der Lernmotivation von Schüler*innen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
88 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Schwab
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.51 Lernprozess
AC Nummer
AC16522073
Utheses ID
61422
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
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