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Geschlechterrollenstereotype in Französisch-Lehrbüchern für den österreichischen Schulunterricht
eine sprachwissenschaftliche Schulbuchanalyse
Stefan Voglmayr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Robert Tanzmeister
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6822
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30070.02598.251454-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit analysiert vier verschiedene Französisch-Lehrbücher, welche durch die staatliche GutachterInnenkommission approbiert und somit für den österreichischen Schulunterricht zugelassen wurden. Es handelt sich dabei exemplarisch um je zwei Schulbücher französischer sowie österreichischer Verlage. Im Brennpunkt der Unter-suchung steht der hegemoniale Geschlechterdiskurs, der all jene Individuen aus-grenzt, welche sich in dem vorherrschenden System von Normen und Denkmustern nicht zurechtfinden können oder durch dieses in irgendeiner Form diskriminiert wer-den. Zumeist sind die betroffenen Gruppen Frauen und Mädchen sowie homo-, trans- oder intersexuellen Identitäten. Derartige Normen und Denkmuster sind durch unterschiedliche Faktoren bestimmt, welche sich einerseits relativ schnell verfestigen und andererseits durch eine hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen. Sie werden in den Köpfen der Menschen ständig neu (re-)produziert und äußern sich vor allem durch Geschlechterrollenstereotype, bipolares bzw. heteronormatives Denken (männlich – weiblich; heterosexuelle Partnerschaft) oder nicht-geschlechtersensiblen Sprachgebrauch. Die Aufgabe der Geschlechterrollenkritik besteht nun darin, diese Faktoren abzuschwächen bzw. so zu verändern, dass sie in einen Gegendiskurs zum hegemonialen Diskurs übergehen. Dazu gibt es unterschiedliche (feministische) Ansätze, welche versuchen, starre Rollenbilder und Geschlechterstereotype abzu-bauen und zu eliminieren. Die vorliegende Schulbuchanalyse soll hier einen Beitrag dazu leisten, indem sie staatlich anerkannte Schulbücher auf ihren im Schulunter-richtsgesetz verankerten Anspruch auf Gleichberechtigung der Geschlechter über-prüft und auf Defizite in der Implementierung verweist. Die Untersuchungen zeigen, dass alle analysierten Schulbücher immer noch sehr starke geschlechterstereotype Ausprägungen aufweisen sowie die angesprochenen Randgruppen genauso vor den Schülerinnen und Schülern ausgeblendet werden wie alternative Lebenskonzepte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechterrollenstereotype Schulbuchanalyse Geschlechterrollenkritik
Autor*innen
Stefan Voglmayr
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechterrollenstereotype in Französisch-Lehrbüchern für den österreichischen Schulunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine sprachwissenschaftliche Schulbuchanalyse
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
132 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Tanzmeister
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC07898352
Utheses ID
6158
Studienkennzahl
UA | 190 | 347 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1