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Indagine sul giallo
il caso Camilleri
Carolina Tundo
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Romanistik)
Betreuer*innen
Antonio Lucio Giannone ,
Gualtiero Boaglio
DOI
10.25365/thesis.71743
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13064.21126.395179-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mit dieser Dissertation wird die Nachprüfung unternommen, ob die Krimis Andrea Camilleris tatsächlich dem neuen Erzählmuster des sogenannten “giallo mediterraneo”, des “Mittelmeer-Krimi”, zugeschrieben werden dürfen. Beim Umfangs des Gesamtwerks des sizilianischen Schriftstellers schien es ratsam, der Arbeit genaue Grenzen zu setzen, und zwar wurden die ersten acht, im Jahrzehnt zwischen 1994 und 2004 erschienenen Romane des Montalbano-Zyklus in Betracht gezogen, die also unser Korpus ausmachen. Die genannte Grenzziehung erlaubte nicht nur, die Aufmerksamkeit auf die Zeitspanne zu richten, in der Camilleri den Grund dafür legte, eine langjährige Romanserie starten zu können, sondern auch die genannten Romane in den Kontext der jüngsten italienischen Literatur zu betrachten. Unter “jüngster italienischer Literatur” wird die Literatur bezeichnet, die sich im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts und den ersten Jahre des neuen Jahrtausends entwickelte und von post-modernen und “hypermodernen” Tendenzen durchzogen wird. Ein solcher organischer Versuch ist neu innerhalb der umfangreichen, vielseitigen Sekundärliteratur zum Werk Camilleris, zumal es tatsächlich schwierig ist, eine noch “lebendige” literarische Erscheinung, wie das Werk des sizilianischen Autors ist, in geschichtliche Zusammenhänge festzusetzen. Die Texte sind anhand der Methode der close reading analysis genau untersucht worden, um deren grundlegende Motive und Stilmerkmale herauszufinden. Auf diesem Weg wurde ein Kern immer wieder auftauchender Züge festgestellt, die dann den charakterisierenden Zügen des sogenannten “giallo mediterraneo” gegenübergestellt wurden. Der Vergleich hat ergeben, dass die Texte unseres Korpus mit den “Mittelmeer-Krimis” wesentliche Elemente teilen: die Thematisierung des Räumlichen, die innerhalb des Erzählapparats dem Protagonisten zuerkannte Bedeutung und schließlich die Sprache, die sowohl Mittel als auch Stoff der Erzählung ist. Bei der eben geschilderten Übereinstimmung kann man mühelos feststellen, dass sich die Romane des Montalbano-Zyklus dem neuen Erzählmuster des “Mittelmeer-Krimi” anschließen.
Abstract
(Englisch)
This paper sets out to test the effective adherence of Andrea Camilleri’s detective novels to the innovative narrative model of the so-called «giallo mediterraneo» (namely the «Mediterranean detective novel»). Given the breadth of the Sicilian writer’s work, it was deemed necessary to limit the scope of our investigation to the first eight novels of Montalbano series, i.e. those composed and published in the decade 1994-2004, which constitute our corpus. This delimitation has allowed us not only to focus attention on the moment in which Camilleri laid the foundations for the construction of a long-lived serialized narrative, but also to place the selected novels within the framework of ultra-contemporary Italian literature, namely that which developed between the 1990s and the New Millennium, crossed by postmodern and “hypermodern” trends. This is an approach which had not yet been carried out organically in the diversified critical literature on Camilleri’s work, partly as a consequence of the fact that it is objectively difficult to historicize a literary subject which is still “living” like that of the Sicilian writer. Subsequently, adopting the method of close reading analysis, a constant comparison with the texts was made in order to identify the main thematic and stylistic topoi which occur within the corpus. From the results obtained, the presence of a core of regular features emerged, which were compared with the peculiar traits of the so-called «giallo mediterraneo». The comparison revealed that the texts of our corpus share with the “Mediterranean” detective novels important elements, such as: the topicalization of the geographical element, the importance given to the main character within the narrative structure and, finally, the language, which, in both cases, is addressed both as an object as well as a subject of narration. To conclude, given the aforementioned alignment, it is suggested that the novels of Montalbano series truly fit the new narrative paradigm of the «giallo mediterraneo».
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Andrea Camilleri Close-reading Dialekt Glokal Hypermoderne Kriminalroman Mittelmeer-Krimi Postmoderne Sizilien Trivialliteratur
Schlagwörter
(Englisch)
Andrea Camilleri Close-reading Detective novel Dialect Glocal Hypermodern Mediterranean detective novel Postmodern Sicily Trivialliteratur
Autor*innen
Carolina Tundo
Haupttitel (Italienisch)
Indagine sul giallo
Hauptuntertitel (Italienisch)
il caso Camilleri
Paralleltitel (Englisch)
Investigation on the detective story
Paralleluntertitel (Englisch)
the Camilleri case
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
XVIII, 255 Seiten
Sprache
Italienisch
Beurteiler*innen
Andrea Gialloreto ,
Dario Tomasello
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.01 Geschichte der Sprach- und Literaturwissenschaft
AC Nummer
AC16587145
Utheses ID
61605
Studienkennzahl
UA | 792 | 236 | |
