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Museen für alle
unterstützende Maßnahmen an Museen in Wien für Menschen mit Hör- beziehungweise Sehbeeinträchtigungen
Roswitha Schilder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6826
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29054.78374.241155-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Aufbauend auf dem Verständnis von Behinderung nach der ICF, in der Behinderung als Zusammenspiel von einer Person mit einer Schädigung und der Umwelt erfasst wird, wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, was in Museen in Wien für Menschen mit Hör- bzw. Sehbeeinträchtigungen getan wird, um Barrieren für diese Besucher/-innen abzubauen und um ihnen die Teilhabe am kulturellen Geschehen zu ermöglichen. Menschen mit Hör- bzw. Sehschädigungen sind in der auditiven bzw. visuellen Wahrnehmung eingeschränkt. Der reduzierte Zugang zu Informationen, der in weiterer Folge Menschen mit Hör- bzw. Sehbeeinträchtigungen auch von Lebensbereichen ausschließen kann, stellt Barrieren dar. Diese Barrieren können abgebaut werden, indem unterstützende und fördernde Maßnahmen bereit gestellt werden, welche die eingeschränkte Wahrnehmung kompensieren. Sowohl die auditive als auch die visuelle Wahrnehmung stellen zentrale Informationsträgerinnen in Museen dar. Die üblichen Angebote reichen daher für diese Besucher/-innen meist nicht aus. Es bedarf ergänzender bzw. alternativer Angebote, um Menschen mit Hör- bzw. Sehbeeinträchtigungen die Teilhabe im/am Museum. Im Rahmen einer Erhebung, in der in erster Linie Museumsmitarbeiter/-innen mit der Methode des Experten- bzw. Expertinneninterviews befragt werden, wird aufgezeigt, was in Museen in Wien getan wird, um Menschen mit Hör- bzw. Sehbeeinträchtigungen den Zugang zum Museum und zu dessen Ausstellungen zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
Based on the ICF definition of disability, which regards disability as the interaction between a person with an impairment and his or her environment, this paper investigates the question which measures are taken in museums in Vienna for people who are hard of hearing or deaf or visually impaired to enable them to participate in the cultural program at offer. People who are hard of hearing or deaf or visually impaired have limited acoustic or visual perception. This imposes limited access to information and thus barriers, which can subsequently lead to the exclusion of people who are hard of hearing or deaf or visually impaired from all realms of life. These barriers can be removed by offering measures which support and promote the compensation of such limitations in perception. Acoustic and visual elements are both essential information carriers in museums. The conventional program of museums is thus inadequate for visitors with any of the above impairments. Additional and alternative offers are necessary for people who are hard of hearing or deaf or visually impaired to make participation within and with the museum possible. A survey, in which predominantly museum staff were questioned using the expert interview method, presents the measures taken in Vienna‟s museums to facilitate or enable access to museum programs for people who are hard of hearing or deaf or visually impaired.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Museen Sehbeeinträchtigungen Hörbeeinträchtigungen Barrierefreiheit
Autor*innen
Roswitha Schilder
Haupttitel (Deutsch)
Museen für alle
Hauptuntertitel (Deutsch)
unterstützende Maßnahmen an Museen in Wien für Menschen mit Hör- beziehungweise Sehbeeinträchtigungen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
106 S. : Ill., 1 CD-ROM
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC07894878
Utheses ID
6162
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1