Detailansicht

Social reward in autism
an fMRI study of differences in functional connectivity
Lisa Wegscheider
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Giorgia Silani
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70942
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13111.98390.447516-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Erforschung des Belohnungssystems ist grundlegend für das Verständnis von Pathologien, die von Motivationsfaktoren bezüglich sozialer Fähigkeiten und sozialer Kognition angetrieben werden. Es gibt bereits viel Literatur, die das Belohnungssystem mit Autismus in Zusammenhang bringt. Die Wissenslücke in diesem Forschungsfeld ist jedoch immer noch sehr groß. Die vorliegende Studie rückt die Unterschiede in der Sensibilität von sozialer Belohnung zwischen Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum und neurotypischen Personen in den Fokus und trennt das Belohnungssystem in seine Komponenten Wollen und Mögen. Um Rolle und Funktion der Antizipation und des Konsums sozialer Berührung zu untersuchen, wurden subjektive Bewertungen auf einer visuellen Analogskala erfragt, sowie eine PPI-Analyse der erfassten fMRT-Daten durchgeführt. Eine Stichprobe von 49 freiwilligen Teilnehmenden wurde in dieser fMRT-Fall-Kontroll-Studie mit gemischtem between-within Design getestet. Langsame, mittlere und schnelle Berührungen wurden an der rechten Speiche der Teilnehmenden vollzogen, welche so bequem wie möglich im fMRT-Scanner Platz nahmen. Insgesamt konnten die Ergebnisse keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bestätigen, weder die funktionelle Konnektivität noch die subjektiven Bewertungen betreffend. Nichtsdestotrotz konnte beim Vergleich der beiden Gruppen beobachtet werden, dass mehrere Hirnareale die Konnektivität sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Nucleus accumbens erhöhten. Diese Studie stellt einen neuen Meilenstein in einem Forschungsfeld dar, in welchem noch viele kontroverse Diskussionen und Ungewissheiten dominieren. Ein besseres Verständnis der Besonderheiten von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum ist unumgänglich, um ein Leben weg von Stigmatisierung hin zu Inklusion und Neurodiversität zu ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
The exploration of the reward system is fundamental to better understand pathologies driven by modified motivational factors on developing social skills and social cognition. There is a large amount of literature which links reward processing to autism. However, there is still a big knowledge gap in this research field. The current study brings into focus differences in sensitivity of social reward between autistic and neurotypical individuals and strictly separates reward in its components of wanting and liking. To investigate the role and function of anticipation and consumption of social touch, subjective wanting and liking ratings on a visual analogue scale as well as an analysis of the psychophysiological interaction of the acquired fMRI data were used. A sample size of 49 voluntary participants were tested in this fMRI case-control study with mixed between-within subject design. Participants were placed inside the fMRI scanner while slow, medium, and fast paced touches were administered on their right radial bone. Overall, results could not confirm any significant differences between the two groups, neither in functional connectivity nor in subjective ratings. Nevertheless, several brain areas were detected to increase connectivity with both left and right nucleus accumbens when comparing the two groups during increased wanting and liking of the announced and delivered touch. This study is a new milestone in a research field, where lot of discussions and controversies still dominate. A better understanding of autistic individuals' differences related to the reward system is inevitable to enable a life without stigmatisation and with the naturalness of neurodiversity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Autismus soziale Belohnung wollen mögen funktionelle Konnektivität Nucleus accumbens fMRT Neurodiversität
Schlagwörter
(Englisch)
autism social reward wanting liking functional connectivity nucleus accumbens fMRI neurodiversity
Autor*innen
Lisa Wegscheider
Haupttitel (Englisch)
Social reward in autism
Hauptuntertitel (Englisch)
an fMRI study of differences in functional connectivity
Paralleltitel (Deutsch)
Soziale Belohnung bei Autismus
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine fMRT-Studie zu Unterschieden in der funktionellen Konnektivität
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
61 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Giorgia Silani
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.50 Psychophysiologie ,
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC16525539
Utheses ID
61641
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1