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Conceptualization(s) of disability in the Pentateuch
Angelo Vitas Comino
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Evangelisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Evangelische Fachtheologie
Betreuer*in
Annette Schellenberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71201
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13112.18189.835523-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, welche Konzeptualisierungen von Behinderung im Pentateuch auffindbar sind, ob und wie die Befunde kategorisiert werden können und wie die Autoren die Ursachen und Folgen von Beeinträchtigungen erklären. Die Untersuchung zielt nicht darauf ab, eine vollständige und kohärente Klassifizierung von Behinderungen zu präsentieren; zu unterschiedlich sind die Darstellungen der verschiedenen Autoren. Dennoch ermöglicht der Nachweis von Begriffsclustern die Identifizierung von bestimmten Kategorien und legt eine implizite rudimentäre Vorstellung von Beeinträchtigungen nahe. Methologisch geht die Klassifizierung der Befunde von den Begriffen מוּם („Makel“) oder טֻמְאָה („Unreinheit“) aus und schließt jene Fälle mit ein, die als beeinträchtigend betrachtet werden können, aber mit keinem der zwei genannten Begriffe in Verbindung gebracht werden. Es werden nicht nur diese drei Kategorien behandelt, sondern auch eventuelle Untergruppen. Darüber hinaus wurde den unterschiedlichen Auffassungen der Pentateuch-Quellen Rechnung getragen. Die Studie untersucht weiters die mögliche Ätiologie von Behinderung und erklärt, welche Stigmatisierungs- und Marginalisierungsstrategien zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Behinderungen oft instrumentalisiert wurden, um eine spezifische theologische Agenda umzusetzen, die u.a. vom Geschlecht der betroffenen Person abhängt. Schließlich wirft das letzte Kapitel die Frage nach den Implikationen für die Gottesvorstellung auf.
Abstract
(Englisch)
The present master’s thesis investigates what type of conceptualizations of disability the Pentateuch bears witness to, if and how the attestations can be categorized, and how the authors explain the causes and consequences of impairments. This investigation does not aim to present a complete and coherent classification; too diverse are the representations offered by the authors. Nevertheless, the evidence of lexical clusters allows us to identify specific categories, which suggests an implicit rudimentary notion of disability. My method of classifying the attestations revolves around the terms מוּם (“blemish”) and טֻמְאָה (“impurity”); it also includes those cases which can be considered an impairment but are not directly associated with either term. The investigation offers an in-depth analysis of these three categories and examines their subgroups. Moreover, special attention has been given to the different understandings of disability held by the Pentateuch sources. The study then investigates the possible etiology of disabilities and explains what type of stigmatization and marginalization strategies are deployed. The findings suggest that disabilities were often instrumentalized to promote a specific theological agenda and could depend on the gender of the individual affected. The final chapter raises the question about the implication for the representation of God.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bibel Altes Testament Hebräische Bibel Behinderung Pentateuch
Schlagwörter
(Englisch)
Bible Old Testament Hebrew Bible Disability Pentateuch
Autor*innen
Angelo Vitas Comino
Haupttitel (Englisch)
Conceptualization(s) of disability in the Pentateuch
Paralleltitel (Deutsch)
Konzeptualisierung(en) von Behinderung im Pentateuch
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
vi, 114 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Annette Schellenberg
Klassifikationen
11 Theologie > 11.20 Judentum: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.21 Prärabbinisches Judentum ,
11 Theologie > 11.38 Altes Testament ,
11 Theologie > 11.41 Theologie des Alten Testaments
AC Nummer
AC16543511
Utheses ID
61645
Studienkennzahl
UA | 066 | 790 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1