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Interkulturelle Kommunikation
Herausforderungen für Frauen mit türkischer Migrationsbiografie im Kontext der österreichischen Arbeitswelt
Rahsan Cakir
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften (Dissertationsgebiet: Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71477
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13124.20310.517182-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden qualitativen Studie wird der Fokus auf die Perspektive der Minderheiten gerichtet. In sieben Fokusgruppen konnten Frauen mit türkischer Migrationsbiografie ausführlich diskutieren und ihre Sicht und Wahrnehmung in Bezug auf interkulturelle Kommunikation im Erwerbsleben zur Sprache bringen. Aus ihren Diskussionsbeiträgen ergaben sich detaillierte Erkenntnisse zur interkulturellen Kommunikation (IK), die sich für Frauen mit türkischem Migrationshintergrund im Kontext der österreichischen Arbeitswelt als Herausforderung darstellt, wobei sie Barrieren benennen und deren Hintergründe beleuchten. Folgende Kategorien lassen sich in der Arbeit festhalten: Herausforderung interkulturelle Kommunikation, der Stellenwert der interkulturellen Kommunikation im Arbeitsleben, die Muttersprache, Netzwerke, Kulturelle Identität und das Bild der Frau mit türkischem Migrationshintergrund. Darüber hinaus werden das Verständnis für IK aus Sicht der betroffenen Frauen sowie ihr Integrations- und/oder Assimilationswillen analysiert und ihre Empfehlungen für eine effiziente und gelungene IK zusammenfassend dargestellt. Ein besonderes Anliegen der vorliegenden Arbeit besteht als Intention darin, die Eingliederung von Frauen mit türkischem Migrationshintergrund ins Erwerbsleben zu unterstützen und auf ihre damit verbundenen speziellen Herausforderungen hinzuweisen. Aus den Ergebnissen der Fokusgruppendiskussionen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und Ideen für konstruktive und gelungene IK vorgestellt. Durch interkulturelle Seminare für Personen in Institutionen, durch Einstellungsquoten für Frauen mit Migrationshintergrund, die infolge auch als Rollen Modelle für die jüngeren Generationen dienen können, aber auch das Bild der Frau mit türkischer Migrationsbiografie in den Medien zurechtzurücken. Auch die Bedeutung kultureller Wurzeln ist zu überdenken. Frauen, aber allgemein Individuen sollten zu ihren Wurzeln stehen können, ohne deswegen mit Vorurteilen konfrontiert zu werden. Im theoretischen Teil wird aufgezeigt, inwiefern die existierenden empirischen Befunde zum Thema eine einseitige Erkenntnislage ergeben, da Forschung mehrheitlich aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft erfolgt.
Abstract
(Englisch)
In the present qualitative study, the focus lies on the perspective of the minority of women with a Turkish migration biography. In seven focus groups, women with a Turkish migration biography were able to discuss in detail and express their views and perceptions with regard, to intercultural communication in working life. Their contributions to the discussion resulted in detailed insights into intercultural communication (IC), which is a challenge for women with a Turkish migration background in the context of Austrian workplace, identifying barriers and shedding light on their backgrounds. The following categories can be recorded in the work: the challange of intercultural communication, the importance of intercultural communication in working life, the mother tongue, networks, cultural identity and the image of women with a Turkish migration background. In addition, the understanding of IC from the point of view of the women concerned, their willingness to integrate and / or assimilate, are analyzed and their recommendations for efficient and successful IC are presented in summary. A particular concern of the present work is, as an intention, to support the integration of women with a Turkish migration background into working life and to point out their associated special challenges. Recommendations for action are derived from the results of the focus group discussions and ideas for constructive and successful IC are presented. Through intercultural seminars for people in institutions, through recruitment quotas for women with a migration background, which can also serve as role models for the younger generations, but also to correct the image of women with a Turkish migration biography in the media. The importance of cultural roots also needs to be reconsidered. Women, but individuals in general, should be able to stand by their roots without being confronted with prejudice. In the theoretical part, it is shown to what extent the existing empirical findings on the topic result in a one-sided state of knowledge, since research is mostly carried out from the perspective of the majority of society.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interkulturelle Kommunikation Frauen Migration Erwerbsleben
Autor*innen
Rahsan Cakir
Haupttitel (Deutsch)
Interkulturelle Kommunikation
Hauptuntertitel (Deutsch)
Herausforderungen für Frauen mit türkischer Migrationsbiografie im Kontext der österreichischen Arbeitswelt
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
311 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Christoph Reinprecht ,
Katharine Sarikakis
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16562837
Utheses ID
61656
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 301 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1