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Liturgie und Bauökonomie in der Entwicklung des Kirchenbaus
Günter Bischof
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Hans-Jürgen Feulner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70968
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13147.96327.960127-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit ist es, die Nützlichkeit praktischer, also nicht akademischer, bauökonomischer Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Immobilienprojektentwicklung bei der vertieften Interpretation kunst-, architektur- und liturgiegeschichtlicher Befunde (in diesem Fall zur Entwicklung des Kirchenbaus und damit der Liturgie) zu hinterfragen und zu erweisen. Unter Bauökonomie wird dabei die Expertise eines gewerblichen Bauherrn, eines Bauträgers, verstanden, einschließlich seiner im Laufe der Zeit erworbenen Erfahrungen in baupraktischen, insbesondere auch bautechnischen, Fragen und Problemen. Dies setzt voraus, dass einschlägige moderne Erfahrungen auf lange zurückliegende Verhältnisse anwendbar sind. Das zu erweisen wird anhand des 25. Briefes des Gregor von Nyssa versucht. Die weitere Methode besteht darin, kunst- und liturgiehistorische Befunde, die meist nur das „wie sich etwas verändert hat“ im Auge haben, auf der Suche nach möglichem bauökonomischem „warum“ zu kommentieren und zu plausibilisieren, aber auch zu kritisieren. Dies ist als denkanstoßende Rückmeldung aus der Praxis zu verstehen. Die behandelten Befunde kreisen dabei vor allem (neben Gregors 25. Brief) um die Themen Pastophorien, Basilika, Kreuzkuppelkirche und Kirchenfamilien. Aus Sicht des Bauökonomen sind die Ergebnisse erfrischend, lassen sich doch sonst sehr kontroversiell diskutierte Bauformen, wie Vorchorjoch und Pastophorien oder die „echte“ Kreuzkuppelkirche, bauökonomisch leicht und eindeutig, fast wie von selbst, erklären. Ob solch Erkenntnis bei wissenschaftlichen Befundungen durch Kultur- oder Liturgiehistoriker hilfreich sein könnte, müssten selbige beurteilen.
Abstract
(Englisch)
The aim of this work is to question and verify the usefulness of practical, i.e. non-scientific expertise in real estate development, for in-depth understanding of evaluations by historians of art or liturgy, in this case focussing on historic developments in church building and thus liturgy. This assumes that pertinent modern expertise applies to long gone circumstances, what is attempted to prove on the basis of the 25th letter of Gregor of Nyssa. The further method consists in commenting, even criticising, art- and liturgy- historical findings, which mainly concentrate on „how“ things have changed, in search of a possible „why“ they did so. This should be understood as a practice-oriented feedback. The questions dealt with are (besides Gregor´s 25th letter) mainly the antechoir bay and its pastophoria, basilics, cross-domed churches and church families. From a real estate developer´s view the results are invigorating, since the evolution of those structures, usually debated very controversially, can be easily explained by the mechanisms of real estate development. Whether such insights could be helpful for art- and liturgy- historians´ findings would have to be evaluated by themselves.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bauökonomie Kreuzkuppelkirche Basiliken Kirchenfamilien
Schlagwörter
(Englisch)
Real estate development pastophoria basilics cross domed churches church famlies.
Autor*innen
Günter Bischof
Haupttitel (Deutsch)
Liturgie und Bauökonomie in der Entwicklung des Kirchenbaus
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
147 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Jürgen Feulner
Klassifikation
11 Theologie > 11.74 Liturgik
AC Nummer
AC16527224
Utheses ID
61671
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1