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Demenz und COVID-19
Erfahrungen von Pflegepersonal und Angehörigen dementer Personen in Alters- und Pflegeheimen
Harald Gsellmann
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Studium Generale (MA) - Das nachberufliche Studium an der Universität Wien
Betreuer*in
Gert Dressel
DOI
10.25365/thesis.70940
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13172.10257.890324-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel der gegenständlichen Arbeit ist die Untersuchung der Fragen, wie sich die Kontaktmöglichkeiten zu dementen Personen in Alters- und Pflegeheimen im Vergleich zu „vor Corona“ verändert haben, welche Schwierigkeiten und neue Möglichkeiten sich in der Betreuung/Pflege ergeben haben und wie sich das Spannungsfeld „physische Distanz/virologischer Schutz“ einerseits und „Bedürfnis nach Nähe und Kontakt“ anderseits auswirkt. Letztlich soll auch ein Blick in die Zukunft gemacht und die Frage untersucht werden, was aus der derzeitigen Krise für zukünftige Szenarien „gelernt“ wird.
Basis dieser Untersuchung sind zehn Einzel- und fünf Gruppeninterviews, je zur Hälfte mit Angehörigen und Pfleger*innen von dementen Personen, die auch schon vor Beginn der Pandemie in Alters- und Pflegeheimen betreut wurden.
Als Untersuchungsmethode wurde das problemzentrierte Interview nach Witzel gewählt. Die Interviews wurden anhand eines Gesprächsleitfadens geführt, mit einem persönlichen Kurzfragebogen ergänzt, vollständig auf einem elektronischen Medium aufgenommen und danach transkribiert.
Gesamthaft gesehen nahmen/nehmen die Alters- und Pflegeheime eine sehr wichtige Rolle bei der Betreuung der dementen Personen ein, sowohl was die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Bewohner*innen betrifft, aber auch zum Schutz ihrer eigenen Pflegekräfte. Für die dementen Personen hat die Zeit ab dem 11. März 2020 einschneidende Veränderungen mit sich gebracht. Zahlreiche wichtige Möglichkeiten der psychischen und körperlichen Erreichbarkeit von Dementen waren von einem Tag auf den anderen anders bzw. nicht mehr möglich, sowohl von der Angehörigen- als auch von der Pflegeseite. Es gab/gibt jedoch weiterhin gute – angepasste – Möglichkeiten, wie auch zukünftig demente Personen in Alters- und Pflegeheimen versorgt, gepflegt und betreut werden können.
Abstract
(Englisch)
This paper describes changing contact options of care home residents affected by dementia compared to pre-Corona times, and difficulties but also new possibilities arising for the care and nursing sector. Further, the conflict between “physical distance / virological protection” versus the “need for closeness and contact” is examined. Eventually, findings gained from the current crisis are reviewed with regard to possible future scenarios.
The basis for investigation are ten individual and five group interviews, half of each conducted with relatives as well as caregivers of people with dementia who were already in care institutions before the pandemic started.
The research method was the problem-centered interview according to Witzel. The guided interviews and additional biographical questionnaires were electronically recorded and promptly transcribed.
Overall, care facilities play an important role in the care of people with dementia in terms of implementing legal requirements to protect residents, but also to protect their own caregivers.
People affected by dementia faced drastic changes after March 11, 2020. Mental and physical contact was different or no longer possible from one day to the next for relatives as well as for caregivers. However, carefully adapted procedures can and will continue to ensure proper care for people with dementia.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Demenz COVID-19 Pfleger*innen Alters- und Pflegeheime
Autor*innen
Harald Gsellmann
Haupttitel (Deutsch)
Demenz und COVID-19
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erfahrungen von Pflegepersonal und Angehörigen dementer Personen in Alters- und Pflegeheimen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
105 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gert Dressel
Klassifikation
> 5.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16525508
Utheses ID
61695
Studienkennzahl
UA | 992 | 499 | |
