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A summer for the boys
white aspirational masculinity in 1950s American summer camp culture
Caleb Fulton Siems
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anglophone Literatures and Cultures
Betreuer*in
Sarah Heinz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70920
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13196.66717.911850-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit ihren Anfängen im späten 19. Jahrhundert haben sich Ferienlager oft als ideales Umfeld für weiße, männliche Kinder konstatiert, in welchem diese lernen können, mit den Schwierigkeiten des Erwachsenseins umzugehen. Dieses Lernen wird oft in Formen des Strebens gebettet, indem Darstellungen und Konnotationen sowohl des Scheiterns als auch des Erfolgs ein idealisiertes Bild weißer Männlichkeit schaffen, das sowohl erreichbar als auch erstrebenswert zu sein verspricht. Durch die Analyse dieses performativen Ideals schafft meine Arbeit einen Rahmen, der Weißsein mit Idealen der Überwindung und Männlichkeit mit einer Betonung der Selbstkontrolle verbindet. Ich zeige auf, dass beide durch ihr Verständnis des "Anderen" verfestigt werden und durch Formulierungen der Negation oder des "Scheiterns" eine weiße, männliche Identität schaffen. In dieser Arbeit wird gezeigt, dass die diskursive Konstruktion spezifisch weißer Männlichkeitsvorstellungen auf einer "aufstrebenden Männlichkeit" oder den Prozessen der Etablierung und Kontextualisierung eines männlichen Ideals beruht. Das Camp Leelanau for Boys in Michigan, USA, während der langen 1950er Jahre, dient als Fallstudie für meine Forschung und für die Anwendung von Theorien über aufstrebende Männlichkeit. Ich untersuche die Dynamik des verkörperten Strebens sowohl anhand der Werbebilder des Camps für die "shirt-offness culture" als auch anhand der sozialen Marker des Erfolgs innerhalb des internen Auszeichnungssystems des Camps. Ich behaupte, dass dieses System auf eine Art und Weise geführt wird, die transformative Prozesse betont und gleichzeitig die Essentialisierung des Ideals, an dem sich die Kinder orientieren sollen, herunterspielt. Indem ich untersuche, wie das "Ideal" konstruiert wird, und diese Konstruktion ihres Status als "natürlich" beraube, arbeitet meine Arbeit daran, die Art und Weise, in der idealisierte und essentialisierte Bilder weißer Männlichkeit in der Kindheit vermittelt werden, effektiver zu dekonstruieren.
Abstract
(Englisch)
Since its inception in the late 19th century, organized camping has often positioned itself as the ideal environment for white male children to learn how to cope with the trials and tribulations of adulthood. This learning is often framed through forms of aspiration, in that depictions and connotations of both failure and success create an idealized image of white masculinity that is promised to be both achievable and worth striving for. Through the analysis of this performative ideal, my thesis creates a framework which connects whiteness to ideals of overcoming and masculinity to an emphasis on control of the self. I reveal that both are then solidified through their understanding of ‘the other,’ and create white masculine identity through formulations of negation or ‘failure.’ This thesis argues that the discursive construction of specifically white performances of masculinity is shown to rest upon ‘aspirational masculinity,’ or the processes of establishing and contextualizing a masculine ideal. Camp Leelanau for Boys in Michigan, USA during the long-1950s provides the case study for my exploration and application of theories of aspirational masculinity. I investigate dynamics of embodied aspiration through both the camp’s promotional imagery of shirt-offness-culture and the social markers of success within the camp’s internal award system. I argue that these systems are conducted in a way that emphasizes transformative processes while downplaying the essentialization of the ideal to which children are expected to align themselves. By exploring how the ‘ideal’ is constructed and stripping this construction of its status as ‘natural’, my thesis works to more effectively deconstruct ways in which idealized and essentialized images of white masculinity are taught during childhood.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
weiße Männlichkeit Ferienlager Bestreben Idealisierung Geschlechtsidentität Entwicklung in der Kindheit race performance Pillar Masculinity
Schlagwörter
(Englisch)
white masculinity summer camp aspiration idealization gender identity childhood development race performance pillar masculinity
Autor*innen
Caleb Fulton Siems
Haupttitel (Englisch)
A summer for the boys
Hauptuntertitel ()
white aspirational masculinity in 1950s American summer camp culture
Paralleltitel (Deutsch)
Ein Sommer für die Jungs
Paralleluntertitel (Deutsch)
weiße aufstrebende Männlichkeit in der amerikanischen Sommercamp-Kultur der 1950er Jahre
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
90 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sarah Heinz
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.06 Angloamerikanische Literatur
AC Nummer
AC16524502
Utheses ID
61714
Studienkennzahl
UA | 066 | 844 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1