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Nix los im Erdgeschoß
was kommt nach dem Handel
Denise Dobida
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Wohn- und Immobilienrecht (LL.M.) [Vollzeit]
Betreuer*in
Helmut Ofner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71019
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13208.01783.994880-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
„Handel ist Wandel“ ist wohl das meist gehörte Zitat in der Branche. Wohin entwickelt sich der Handel? Brauchen wir noch einen stationären Einzelhandel oder erschöpft sich dessen einzige Aufgabe in der bloßen Versorgung unserer Konsumbedürfnisse, die ohnehin über das Internet abgedeckt werden kann? Die Anzahl der Flächen nimmt zwar kaum ab, dies jedoch primär aufgrund des erhöhten Flächenbedarfs einiger weniger – die Anzahl an Geschäften insgesamt geht stark zurück. Neben den klassischen“ Geschäften die mangels Wirtschaftlichkeit verschwinden, dünnen auch Banken oder die Post ihr Filialnetz aus und verlegen eine Vielzahl ihrer Leistungen ins Internet. Auch das goldene Zeitalter des Handwerks scheint längst vorüber, wenn man die stetig sinkenden Zahlen an Gewerken betrachtet. Was passiert mit jenen Geschäftsflächen, die nach einer Schließung scheinbar niemand mehr braucht? Für die triste Situation und als Ursache der sinkenden Anzahl an Unternehmen, die Flächen im Erdgeschoss benötigen, wird sowohl medial als auch branchenintern der e-Commerce und dessen kontinuierliches Wachstum verantwortlich gemacht. Fakt ist aber auch, dass Innovation und Dynamik in der Branche so alt sind wie der Handel selbst und somit werden künftig nur jene Unternehmen erfolgreich auf dem Markt bestehen, die sich an verändernde Marktbedürfnisse anpassen und die nötige Resilienz aufweisen, um innovative und manchmal auch risikobehaftete Wege zu gehen. Der Aufstieg und Fall des Mobiltelefonherstellers NOKIA zeigt, dass auch vermeintliche „Big Player“ ihre Augen nicht vor Innovationen verschließen dürfen. Neben dieser Innovationsfreudigkeit und Agilität steht der stationäre Handel aber auch im Bereich der Verkaufsflächenoptimierung und der Erteilung von Genehmigungen im juristischen Bereich oft vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig wird über verwaiste und unattraktive Innenstädte geklagt und in vielen Straßen, die vor wenigen Jahren noch als gute Lagen bezeichnet wurden, reihen sich im Erdgeschoss Leerstände an Müllräume und Tiefgarageneinfahrten. Negative wirtschaftliche, ökologische und soziale Nebeneffekte und diesen zu begegnen, stellt eine der größten Herausforderungen zeitgemäßer Stadtplanung dar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Handelsflächen Leerstand Mietrecht Kumulationsprinzip Verwertung Stadtentwicklung alternative Nutzung
Autor*innen
Denise Dobida
Haupttitel (Deutsch)
Nix los im Erdgeschoß
Hauptuntertitel (Deutsch)
was kommt nach dem Handel
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
107 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Ofner
Klassifikation
86 Recht > 86.00 Recht: Allgemeines
AC Nummer
AC16529751
Utheses ID
61723
Studienkennzahl
UA | 992 | 361 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1