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Evolution und Wissenschaft vs. Kreationismus, Intelligent Design und paranormale Phänomene
eine Untersuchung an Mittel- und Oberschulen in Südtirol und Apulien
Sara Rufin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Biologie und Umweltkunde UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Andreas Hergovich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71146
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19339.83973.522627-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bezüglich der Evolution sind sich viele Menschen unsicher. Vor allem im Zusammenhang mit dem Biologieunterricht zeichnet sich dies als eine der Hauptschwierigkeiten ab. Als Katalysatoren gegen die Evolution stellen sich vor allem der Kreationismus und Intelligent Design (ID) heraus. Als Faktor dafür der Wissenschaftsglaube. Auch paranormale Phänomene spielen im Zusammenhang mit den bereits genannten Aspekten eine Rolle. Mit dem Ziel, einen besseren Einblick für Lehrer über das Wissen ihrer Schüler zu erhalten und Zusammenhänge zwischen dem Glauben an paranormale Phänomene, die Akzeptanz der Evolution, des Kreationismus und IDs sowie den Glauben an die Wissenschaft herauszufinden, wurden Mittel- und Oberschüler (Sekundarstufe) aus Südtirol und Apulien befragt. Dafür wurde die Revised Paranormal Belief Scale (R-PBS), zusätzliche Statements zur Evolution, zum Kreationismus und zum ID und die Belief in Science Scale (BSS) verwendet. Außerdem wurde die Religionszugehörigkeit, die religiöse Aktivität, die Teilnahme am Religionsunterricht und die Wichtigkeit der eigenen Religion erhoben. Letztere stellte sich bezogen auf die anderen vier Aspekte als ein bedeutender Faktor heraus. Außerdem konnten negative Zusammenhänge zwischen Evolution und Kreationismus sowie ID, positive Zusammenhänge zwischen Evolution und Wissenschaft und keine Zusammenhänge zwischen Evolution und Paranormalen Glauben gefunden werden. Die Auswertung ergab zudem, dass zwar die zweitmeisten Schüler (n = 123) die Evolution akzeptieren, die meisten sich jedoch unsicher sind (n = 135); und auch der Mittelwert (M = 4.55, SD = 1.95) deutet auf eine große Unsicherheit der Befragten hin. Demnach sollte der Evolution mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, im Unterricht jedoch nicht auf Alternativtheorien, wie Kreationismus und ID verzichtet werden. Um eine höhere Akzeptanz der Evolution bei Schülern zu erreichen, könnte der Evolutionsunterricht außerdem auf andere Fächer ausgeweitet werden (zum Beispiel Philosophie, Psychologie oder Religion). Wichtig ist es zudem, dass die Lehrpersonen selbst die Evolution verstehen, bevor sie das Thema lehren. Das Thema der gesamten Untersuchung ist auf jeden Fall sehr komplex und bedarf weitaus mehr Forschung, um sichere Aussagen bezüglich der Unsicherheit der Evolution treffen zu können.
Abstract
(Englisch)
Many people are unsure about evolution. Especially in the context of teaching biology as a school subject, it is one of the main difficulties. The main catalysts against evolution turn out to be creationism and intelligent design (ID) and the belief in science is a catalyst for the evolution model. Paranormal phenomena are also relevant in the context of the other aspects. The acceptance of evolution, creationism/ID and the belief in science, middle and high school students from South Tyrol and Apulia were surveyed with the aim to get a better understanding for teachers about the knowledge of their students and to find connections between the belief in paranormal phenomena. For this the Revised Paranormal Belief Scale (R-PBS) and the Belief in Science Scale (BSS) were used. In addition, religious affiliation, religious activity, participation in religious education and the importance of one`s religion was surveyed. The latter turned out to be a significant factor in relation to the other four aspects. Furthermore, negative correlations between evolution and creationism as well as ID, positive correlations between evolution and the belief in science and no correlation between evolution and paranormal beliefs could be found. The analysis also revealed that while the second biggest group of students (n = 123) accepted evolution, most were unsure about it (n = 135). The mean (M = 4.55, SD = 1.95) also indicated a high level of uncertainty among the respondents. Accordingly, more attention should be paid to evolution but alternative theories should not be ignored in the classroom. Furthermore, in order to achieve a higher acceptance of evolution among students, evolution classes could be extended to other subjects (for example Philosophy, Psychology or Religion). It is also important that teachers understand evolution before teaching the topic. In any case, the topic of the whole research is very complex and much more research is needed to make sure that this research yields reliable data and statements, which is the reason why evolution is still very controversial.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Evolution Kreationismus Intelligent Design Wissenschaftsglaube paranormale Phänomene Religion Akzeptanz Schule Südtriol Apulien Italien
Schlagwörter
(Englisch)
Evolution Creationism Intelligent Design Science belief Paranormal Phenomena Religion Acceptance School South Tyrol Puglia Italy
Autor*innen
Sara Rufin
Haupttitel (Deutsch)
Evolution und Wissenschaft vs. Kreationismus, Intelligent Design und paranormale Phänomene
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung an Mittel- und Oberschulen in Südtirol und Apulien
Paralleltitel (Englisch)
Evolution and science vs. creationism, intelligent design and paranormal belief
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
93 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Hergovich
Klassifikationen
42 Biologie > 42.02 Philosophie und Theorie der Biologie ,
77 Psychologie > 77.92 Parapsychologie
AC Nummer
AC16539044
Utheses ID
61861
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 525 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1