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Burnout und dessen Prädiktoren bei Lehrenden der Sekundarstufe in Österreich während der COVID-19-Pandemie
Matthias Neumann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Barbara Schober
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71087
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20467.85777.604790-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Burnout-Syndrom, charakterisiert durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierter persönlicher Leistungsfähigkeit, gilt unter Lehrkräften als weit verbreitet. Die Covid-19-Pandemie sorgt für eine starke Veränderung der schulischen Arbeitsbedingungen und bringt für Lehrpersonen zusätzliche, neue Herausforderungen mit sich. Die vorliegende quantitative Online-Studie untersuchte anhand von einer 351 Lehrerenden umfassenden Stichprobe Burnout und dessen Prädiktoren bei Lehrenden der Sekundarstufe in Österreich unter COVID-19-Bedingungen. Zur Messung der Symptomatik kam das Maslach Burnout-Inventory – Educators Survey (MBI-ES) zum Einsatz. Nach üblicher Klassifikation zeigten sich in der Stichprobe hohe Werte bei 50.7% in der Skala emotionale Erschöpfung, 20.8% in der Skala Depersonalisation und 3.5% in der Skala reduzierte persönlicher Leistungsfähigkeit. Lehrende von Hauptgegenständen zeigten hierbei im Schnitt eine höhere Symptomatik als jene von Nebengegenständen. Entgegen den Erwartungen waren weder Geschlecht, noch Alter oder die Jahre an Berufserfahrung bedeutende Prädiktoren für Burnout. Im Gegensatz dazu erwiesen sich im Einklang mit bisherigen Forschungsergebnissen ein hohes Arbeitsvolumen, eine geringe Lehrenden-Selbstwirksamkeit und ein hohes Niveau an wahrgenommenem Stress als potente Prädiktoren für eine ausgeprägte Burnout-Symptomatik. Auf Basis der Ergebnisse wird für eine baldige Implementierung universeller Burnout-Interventionsprogramme für Lehrende plädiert.
Abstract
(Englisch)
Burnout, a syndrome characterized by emotional exhaustion, depersonalization and reduced personal accomplishment, is known to be highly prevalent among educators. The COVID-19 pandemic drastically altered the working conditions for school teachers and confronted them with additional and unfamiliar challenges. The current quantitative online study comprised a sample of 351 teachers and investigated burnout and its predictors among secondary school teachers in Austria during COVID-19 conditions. The Maslach Burnout-Inventory – Educators Survey (MBI-ES) served as a measure for burnout symptoms. According to a widespread classification system of the MBI-ES, 50.7% of the sample can be categorized as high in emotional exhaustion, 20.8% in depersonalization and 3.5% in reduced personal accomplishment. Teachers of main subjects showed greater symptoms than those of subsidiary subjects. Contrary to the expectations, neither sex nor age or the amount of job experience emerged as predictors of burnout. However, in line with previous research, low levels of teacher self-efficacy and high levels of perceived stress turned out to be potent predictors of burnout. On the basis of these results, an early implementation of universal burnout intervention programs for teachers is recommended.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Burnout Burn-Out COVID-19-Pandemie Bildungspsychologie Sekundarstufe
Autor*innen
Matthias Neumann
Haupttitel (Deutsch)
Burnout und dessen Prädiktoren bei Lehrenden der Sekundarstufe in Österreich während der COVID-19-Pandemie
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
61 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Schober
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16536565
Utheses ID
61883
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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