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Der Zölibat des Weltpriesters in der röm. kath. Kirche
Andreas Gold
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Marianne Schlosser
DOI
10.25365/thesis.71683
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23029.00913.240163-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit handelt vom Priesterzölibat in der katholischen Kirche. Sie setzt sich aus drei Teilen zusammen. Im ersten Teil wird die Zeit nach den Aposteln und der Kir-chenväter behandelt. Hierbei wurde in meist deutschen Übersetzungen zu patristischen Quellen geforscht, welche sich mit dem Thema der Klerikerenthaltsamkeit auseinan-dersetzten.
Der zweite Hauptteil umfasst Enzykliken von Päpsten etwa ein Jahrhundert bis zur Jahr-tausendwende. Diese äußerten sich zum Zölibat ähnlich befürwortend wie die Väter der Patristik.
Der dritte Teil befasste sich mit einer Spiritualität des Zölibates, welche aus der Tradi-tion schöpft und den Priester als väterliche Figur zeichnet.
Es wurden bewusst Stimmen wiedergegeben, welche sich positiv zum Zölibat äußerten, sowohl aus Leitungssicht als auch aus der Seite der Spiritualität. Fr. Carter Griffin gab dazu spirituelle Impulse in einem aktuellen Werk, welches auf Englisch vorliegt. Weder die Päpste noch die Väter haben den Zölibat angezweifelt. Sie versuchten ihn vielmehr zu schützen und er war von Anfang an Bestandteil der Praxis der Kirche für die Kleriker Man kann ihn nicht als mittelalterliches Relikt betrachten. Der Priesterzölibat war von Anfang an in der Kirche praktiziert worden und von den Autoritäten als schützenswert behandelt.
Abstract
(Englisch)
The diploma thesis deals with priestly celibacy in the Catholic Church. It is made up of three parts. The first part deals with the time after the apostles and the church fathers. Research was carried out in mostly German translations on patristic sources that dealt with the topic of clerical abstinence.
The second main part includes encyclicals from popes about a century to the turn of the millennium. They were just as supportive of celibacy as the fathers of patristicism.
The third part dealt with a spirituality of celibacy, which draws from tradition and de-picts the priest as a fatherly figure.
Voices were deliberately reproduced which expressed themselves positively about cel-ibacy, both from a leadership perspective and from the side of spirituality. Carter Grif-fin gave spiritual impulses in a current work, which is available in English. Neither the Popes nor the Fathers questioned celibacy. Rather, they tried to protect it and it was part of the Church's practice for the clergy from the very beginning. It cannot be con-sidered a medieval relic. The priestly celibate had been practiced in the church from the beginning and was treated as worthy of protection by the authorities.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Zölibat Patristik Klerikerenthaltsamkeit Enthaltsamkeit Priester
Autor*innen
Andreas Gold
Haupttitel (Deutsch)
Der Zölibat des Weltpriesters in der röm. kath. Kirche
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
102 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marianne Schlosser
Klassifikation
11 Theologie > 11.00 Theologie, Religionswissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC16582253
Utheses ID
62036
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
