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The inequality paradox
the ambivalent role of gender inequality in developing countries
Hatice Yildirim
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Philipp Schmidt-Dengler
DOI
10.25365/thesis.71179
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24217.00527.451086-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterthesis untersucht ökonomische und soziale Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in ausgewählten Ländern Afrikas und des Nahen Ostens. Frauen haben im Durchschnitt ein geringeres Bildungsniveau, limitierte Verhandlungsmacht und erhalten niedrigere Löhne als Männer. Für bestimmte Industrien können diese Faktoren Vorteile darstellen, da weibliche Arbeitskräfte, im Vergleich zu ihrem männlichen Pendant, kosteneffizienter eingesetzt werden und somit Investitionen anziehen können. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu beurteilen, ob anfängliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, insbesondere in Entwicklungsländern in Afrika und im Nahen Osten, Anreize für Wirtschaftswachstum sein können. Darüber hinaus wird analysiert, ob es Ländern mit hohen Wachstumsraten gelungen ist, die Geschlechterungleichheit zu reduzieren und somit stabile und anhaltende Wachstumsraten zu erzielen.
Um zu untersuchen, wie geschlechterspezifische Ungleichheiten und Wirtschaftswachstum zusammenhängen, werden quantitative und qualitative Methoden eingesetzt. Im ökonometrischen Teil werden länderübergreifende Regressions- und Paneldatenmodellen mit fixen Effekten verwendet. Die Analyse von Ungleichheiten bei Löhnen, Erwerbsbeteiligung, bezahlter Arbeit, sozialen Institutionen und Bildung zeigt positive sowie negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum im Zeitraum 1980-2019. Sieben afrikanische Länder werden vertieft diskutiert, um den praktischen Kontext der ökonometrisch getesteten Hypothese zu erweitern. Diese Fallstudien ergänzen die Arbeit daher mit zusätzlichen Erkenntnissen.
Abstract
(Englisch)
In developing countries, women’s relative lower educational levels, wages and less bargaining power are associated with lower labor costs, which makes female workers attractive for certain industries and can potentially attract investments. The main objective is to assess whether initial gender inequalities can be a stimulus for GDP growth, specifically for developing countries in Africa and the Middle East. Moreover, this thesis analyzes whether countries that experience high growth rates have managed to reduce gender inequality and thus achieve stable and persistent growth rates.
In order to investigate how gender inequalities and economic growth interact over time, multiple methods have been implemented. Fixed-effects and cross-country regressions were applied to examine the impact of gender inequality in wages, labor force participation, waged workers, social institutions and education on growth between 1980 and 2019. Econometric analysis reveals positive and negative effects of gender inequality on economic growth. Certain countries are discussed more deeply with the intention to increase the practical context of the hypothesis tested econometrically. Case studies therefore complement this thesis with additional insights.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechterspezifische Ungleichheiten Wirtschaftswachstum
Schlagwörter
(Englisch)
Gender Inequality Economic Growth Economic Development
Autor*innen
Hatice Yildirim
Haupttitel (Englisch)
The inequality paradox
Hauptuntertitel (Englisch)
the ambivalent role of gender inequality in developing countries
Paralleltitel (Deutsch)
Das Ungleichheitsparadox
Paralleluntertitel (Deutsch)
die widersprüchliche Rolle von geschlechterspezifischen Ungleichheiten in Entwicklungsländern
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
ii, 82 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Philipp Schmidt-Dengler
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.31 Wirtschaftswachstum ,
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie
AC Nummer
AC16541414
Utheses ID
62051
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
