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Bank Bail-ins in International Investment Law
Luciano Duque-Cordero
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Claudia Annacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71481
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19362.23716.850441-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die globale Finanzkrise führte zur Einführung spezieller Abwicklungsregularien für Finanzinstitute. Die wichtigste Innovation dieser Abwicklungsregularien ist das sogenannte Bail-in-Instrument, das es den Aufsichtsbehörden ermöglicht, Finanzinstitute zu rekapitalisieren, indem sie Aktionäre und Gläubiger enteignen. In dieser Arbeit wird untersucht, unter welchen Bedingungen ein hypothetischer Bail-in eines Finanzinstituts einen schadenersatzpflichtigen Verstoß gegen das internationale Investitionsschutzrecht darstellen würde. Sie zeigt auf, welche Fragen am ehesten relevant wären, wenn ein Bail-in vor einem Investitionsschiedsgericht verhandelt werden würde. Die Arbeit befasst sich zunächst mit Zuständigkeitsfragen, insbesondere mit der Frage, ob bail-in-fähige Instrumente verfahrensrechtlich überhaupt als Investition angesehen werden können. Die Analyse geht dann zu materiellen Schutzstandards über. Sie befasst sich umfassend mit der Frage der Enteignung und damit zusammenhängenden Aspekten wie Entschädigung, dem right to regulate und Kausalität. Den Abschluss bilden mögliche Verletzungen des fair and equitable treatment-Standards.
Abstract
(Englisch)
The global financial crisis led to the introduction of special resolution regimes for financial institutions. The most prominent innovation of these resolution regimes is the so-called bail-in tool, which allows regulators to recapitalise financial institutions by expropriating shareholders and creditors. This thesis analyses the conditions under which a hypothetical bail-in of a financial institution would constitute a compensable breach of international investment law. It identifies the issues that are most likely to be relevant if a bail-in were to be litigated before an investment arbitration tribunal. The thesis first addresses jurisdictional issues, in particular the question of whether bail-inable instruments can even be considered an investment in procedural terms. The analysis then continues to substantive standards of protection. It deals comprehensively with the question of expropriation and related issues such as compensation, the right to regulate, and causation. It concludes with possible violations of the fair and equitable treatment standard.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Investitionsschutzrecht Enteignung Bankenabwicklung Bail-in
Schlagwörter
(Englisch)
International investment law expropriation bank resolution bail-in
Autor*innen
Luciano Duque-Cordero
Haupttitel (Englisch)
Bank Bail-ins in International Investment Law
Paralleltitel (Deutsch)
Banken Bail-ins im internationalen Investitionsschutzrecht
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
vii, 321 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Ursula Kriebaum ,
Michail Waibel
Klassifikation
86 Recht > 86.96 Völkerrecht: Sonstiges
AC Nummer
AC16563159
Utheses ID
62266
Studienkennzahl
UA | 783 | 101 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1