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Bindende Blicke
das Zusammenspiel von Blickverhalten und mütterlicher Depressionssymptomatik in der frühen Mutter-Säugling-Interaktion
Teresa Katharina Hahn
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stefanie Höhl
DOI
10.25365/thesis.71256
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30942.15619.119836-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Blick ist eine zentrale Kommunikationsform des Menschen. Das Blickverhalten in der frühen Mutter-Säugling-Interaktion kann sich nachweislich auf die Mutter-Kind-Bindung auswirken. Dieses kann jedoch auch gestört sein im Fall einer mütterlichen postpartalen Depression, was wiederum schwerwiegende Folgen für die kindliche Entwicklung mit sich bringen kann. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurde folglich untersucht, inwiefern eine mütterliche Depressionssymptomatik das Blickverhalten von Mutter und Säuglingen im Alter von 3 bis 6 Monaten in der frühen Mutter-Säugling-Interaktion beeinflusst. Darüber hinaus wurde analysiert, wie dies mit der Bindung der Säuglinge im Alter von 12 Monaten zusammenhängt. Es wurde angenommen, dass Mütter mit einer depressiven Symptomatik und folglich auch ihre Säuglinge weniger Blickverhalten zeigen, was sich wiederum in einer geringen Blick-Synchronität widerspiegeln sollte. Folglich wurde angenommen, dass sich die Beeinträchtigung der Mutter-Kind-Synchronität durch eine mütterliche depressive Symptomatik negativ auf die Mutter-Kind-Bindung auswirkt. Zur Untersuchung der Zusammenhänge fand eine Verhaltenskodierung von 69 Mutter-Kind Dyaden während einer mit Videokameras aufgenommenen, 5-minütigen Freeplay-Situation statt. Die Analyse der Daten lieferte signifikante, aber entgegen der Annahme weisende Ergebnisse einzig in Bezug auf das Blickverhalten von Müttern mit einer depressiven Symptomatik. Es zeigte sich, dass diese länger und häufiger in das Gesicht des Säuglings blickten. Die restlichen Annahmen konnten nicht bestätigt werden. Explorativ wurde ein Zusammenhang zwischen dem Blickverhalten von Müttern mit einer höheren depressiven Symptomatik und dem Geschlecht des Säuglings gefunden, d.h. dass die Mütter signifikant länger und häufiger in das Gesicht von Jungen als Mädchen schauten.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Blick Mutter-Säugling-Interaktion postpartale Depression Bindung
Autor*innen
Teresa Katharina Hahn
Haupttitel (Deutsch)
Bindende Blicke
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Zusammenspiel von Blickverhalten und mütterlicher Depressionssymptomatik in der frühen Mutter-Säugling-Interaktion
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
52 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefanie Höhl
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC16546845
Utheses ID
62413
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
