Detailansicht

Private maritime Gewalt als außenpolitisches Instrument
die Bedeutung von Seebeutefahrern bei der englischen Expansion in die Neue Welt zwischen 1562 und 1670
Aria Sarahrudi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies
Betreuer*in
Friedrich Edelmayer
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71277
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11615.32877.351514-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die „Entdeckung“ Amerikas durch Christoph Kolumbus, ein aus globalhistorischer Perspektive zentrales Ereignis, stellte den Auftakt der europäischen Expansion in diesen Teil der Erde dar. Der dabei von den Königreichen Spanien und Portugal von Beginn an reklamierte Alleinherrschaftsanspruch in der sogenannten „Neuen Welt“ führte allerdings schon sehr bald zu Konflikten mit anderen seefahrenden europäischen Mächten, die diesem Begehren der Iberer keinerlei Geltung beimaßen. Dies traf auch auf England zu, wo man spätestens seit der Regierungszeit von Elisabeth I. damit begonnen hatte, die atlantische Expansion aktiv voranzutreiben. Organisiert wurde dieses Unterfangen in Anbetracht einer erst ab den 1620er Jahren allmählich entstehenden dauerhaften regulären englischen Kriegsmarine überwiegend mit Hilfe von privaten maritimen Gewaltakteuren in der Gestalt von Seebeutefahrern, die rasch vor allem die Karibik zum Hauptgebiet ihrer Aktivitäten machten, in geringerem Ausmaß aber ebenfalls in anderen Teilen der Neuen Welt präsent waren. Welche konkrete Rolle ihnen als unentbehrliche außenpolitische Instrumente jener Zeit beim Vordringen des englischen Königreiches in die Neue Welt zwischen 1562 und 1670 zukam, ist Gegenstand dieser Arbeit.
Abstract
(Englisch)
The “discovery” of the Americas by Christopher Columbus – a globally historic event – marked the beginning of European expansion into this part of the globe. From the very beginning the kingdoms of Spain and Portugal claimed their sole reign over the so-called “New World”, which soon led to conflicts with other European maritime nations that did not validate the Iberian claim. Among them was England, which actively pursued the Atlantic expansion since the reign of Queen Elizabeth I. Due to the non-existence of a permanent regular English Navy until the early 1620s, the venture was predominantly organized by actors of private maritime violence, who were authorized by a sovereign political power and whose main activities focused on the Caribbean, and to a lesser extent also on other parts of the New World. What role they played as indispensable foreign-policy instruments in the expansion of the English kingdom into the New World between 1562 and 1670 will be the topic of this paper.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Private maritime Gewalt Neue Welt Sea-Dogs John Hawkins Francis Drake Henry Morgan Providence Island Company 1562-1670
Schlagwörter
(Englisch)
Private maritime violence New World Sea-Dogs John Hawkins Francis Drake Henry Morgan Providence Island Company 1562-1670
Autor*innen
Aria Sarahrudi
Haupttitel (Deutsch)
Private maritime Gewalt als außenpolitisches Instrument
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Bedeutung von Seebeutefahrern bei der englischen Expansion in die Neue Welt zwischen 1562 und 1670
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
104 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Edelmayer
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.22 Geschichte der Entdeckungen ,
15 Geschichte > 15.85 Amerika: Allgemeines ,
15 Geschichte > 15.88 Mittelamerika, Südamerika
AC Nummer
AC16552578
Utheses ID
62440
Studienkennzahl
UA | 066 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1