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Fragmentarische Formen zeitgenössischer Dramaturgie in deutsch- und französischsprachigen Theatertexten
Mona Maria Schwitzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Norbert Bachleitner
DOI
10.25365/thesis.6934
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29060.59501.166962-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Fragmentarische Formen sind in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts in unterschiedlichsten Erscheinungsformen zu finden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Dramaturgie zeitgenössischer Theatertexte. Auf eine Einführung in die literaturgeschichtlichen Besonderheiten des Fragments folgt ein Vergleich verschiedener Definitionen, als auch eine Übersicht über die Dramentheorie des zwanzigsten Jahrhunderts.
Der qualitative Ansatz konzentriert sich daraufhin in einer textnahen Analyse auf den narrativen Aufbau fünf verschiedener Theatertexte aus dem deutschen und dem französischen Sprachraum: "Bauern sterben" von Franz Xaver Kroetz, "Cendres de cailloux" von Daniel Danis, "11 september 2001" von Michel Vinaver, "Je tremble (1 & 2)" von Joël Pommerat sowie "Insektarium" von Gert Jonke. Die Intrige und die Fabel führen in den fragmentarischen Texten zu einer Unterbrechung einheitlicher Handlung oder eines kontinuierlichen Erzählablaufs. Verschiedene Konzepte, wie Montage, Rhapsodie oder "tranche de la vie", können als Organisationsprinzip der fragmentarischen Theatertexte erkannt werden und werden in den verschiedenen Kapiteln speziell behandelt.
Grundsätzlich besteht ein Unterschied zwischen Fragmenten und fragmentarischen Formen. Erstere sind in Bezug auf ihre äußere unvollständige Form als solche zu erkennen, letztere weisen fragmentarischen Charakter in ihrer inneren Struktur auf.
Abstract
(Englisch)
Art of the 20th century shows fragmentary forms in different appearances. The subsequent paper is based on the dramaturgy of contemporary theatre-texts. An introduction into the historical characteristics of the literary fragment is followed by a comparison of different definitions of the fragment and a summary of dramatic theory in 20th century.
The textually close analysis permits in a qualitative approach to identify narrative structures of five different theatre-texts in German and French language: “Bauern sterben” from Franz Xaver Kroetz, “Cendres de cailloux” from Daniel Danis, “11 september 2001” from Michel Vinaver, "Je tremble (1 & 2)" and “Insektarium” from Gert Jonke. The intrigue and the fable of the fragmentary texts induce an interruption of one uniform action and of a continual development of the narration. Different concepts, as montage, "rhapsodie" or "tranche de la vie", become the organisation principles and so they are treated in the different chapters.
There is a basic difference between fragments and fragmentary forms. Fragments can be defined by their incomplete or uncompleted outer form. Where as fragmentary features can be seen in the inner structures of fragmentary forms.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
dramaturgy narration fragmentary structures discontinuity interruption Vinaver Kroetz Danis Pommerat Jonke
Schlagwörter
(Deutsch)
Dramaturgie Narration fragmentarische Strukturen Diskontinuität Unterbrechung Vinaver Kroetz Danis Pommerat Jonke
Autor*innen
Mona Maria Schwitzer
Haupttitel (Deutsch)
Fragmentarische Formen zeitgenössischer Dramaturgie in deutsch- und französischsprachigen Theatertexten
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
111 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Bachleitner
AC Nummer
AC07866460
Utheses ID
6264
Studienkennzahl
UA | 393 | | |
