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Gräueltaten des irischen Unabhängigkeitskrieges 1919 - 1921
Carola Andrea Rapberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Finbarr McLoughlin
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6937
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29930.16685.284670-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die anglo-irischen Auseinandersetzungen während des irischen Unabhängigkeitskrieges (1919-1921) waren geprägt von „Atrocities“. Es handelte sich dabei, vereinfacht dargestellt, um gewalttätige Handlungen von einer Person oder Personengruppe an unschuldigen, am Konflikt unbeteiligten Menschen. Um die Auseinandersetzung feiner zu bestimmen und ein klare Definition für „Atrocities“ zu finden, werden im ersten großen Teil der Arbeit „Atrocities“ der anglo-irischen Geschichte vor 1919 analysiert und sowohl untereinander als auch mit den Gräueltaten von 1919- 1921 verglichen. Der zweite Teil der Arbeit bietet einen kurzen historischen Überblick über das anglo-irische Verhältnis vor 1919 und eine chronologische Darstellung des „Irish War of Independence“ 1919-1921. Entstehung, Organisation und Rolle der RIC, Black and Tans, der Auxiliary Division sowie des britischen Militärs werden dabei ebenfalls näher betrachtet. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich acht verschiedenen Vorfällen in den drei Jahren der Auseinandersetzung. Es handelt sich dabei um: die Ermordung von District Inspector Wilson und die darauffolgenden Repressalien in Templemore; die Ermordung des Head Constable Burke und den darauffolgenden „Sack of Balbriggan“; die Repressalien in Ennistymon, Lahinch und Miltown Malbay für die Ermordung Captain Lendrums; den „Siege of Tralee“ als Antwort auf mehre Anschläge der IRA auf die Polizei; die drei Vorfälle des 21. November 1920, die als „Bloody Sunday“ in die Geschichte eingegangen sind; den Hinterhalt in Kilmichael, dessen genaue Umstände bis heute nicht geklärt sind; die großräumige Brandstiftung in der Stadt Cork am 11. Dezember 1920 nach dem „Dillon’s Cross Ambush“ auf Auxiliary Lastwägen; und abschließend die Ermordung der zwei Bürgermeister Limericks, die „Limerick Curfew Murders“. Grundlage für die Einschätzung der allgemeinen Lage zur damaligen Zeit in den betrachteten Gebieten, für den Versuch einer Rekonstruktion des Hergangs der Vorfälle und für die Einschätzung, ob es sich um eine britische, oder im Fall von Kilmichael um eine irische „Atrocity“ handelt, bilden neben Sekundärliteratur auch Archivforschungen in London und Dublin. Abgerundet wird die Arbeit mit einer Einschätzung, warum die „Reprisals“ der britischen Krone meist kontraproduktiv waren und wie und warum es schlussendlich zu Verhandlungen und zum „Truce“ kam.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Irischer Unabhängigkeitskrieg 1919 - 1921 Atrocities
Autor*innen
Carola Andrea Rapberger
Haupttitel (Deutsch)
Gräueltaten des irischen Unabhängigkeitskrieges 1919 - 1921
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
145 S. : Abb.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Finbarr McLoughlin
Klassifikation
15 Geschichte > 15.00 Geschichte: Allgemeines
AC Nummer
AC07838670
Utheses ID
6267
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 344 |
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