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Die Cattolica di Stilo
kunsthistorische Rezeption und stilistische Einordnung
Harald Trost
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Lioba Theis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72110
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30508.69205.188515-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema der Masterarbeit ist die Cattolica di Stilo, das bekannteste byzantinische Bauwerk Kalabriens. Meine Arbeit arbeitet die wesentlichen Publikationen zur Cattolica chronologisch auf, um ihre Beiträge zu Datierung und stilistischer Einordnung des Baus darzustellen und zu bewerten. Anfangs war die Einordnung der Cattolica als byzantinische Kreuzkuppelkirche Forschungsziel. Mit der Restaurierung Orsis ab 1914 verschiebt sich der Fokus auf die Untersuchung ihrer spezifischen Besonderheiten, zunächst insbesondere des Quincunx. Mit der Publikation Teodorus 1930 wird die Suche systematischer. Es kristallisiert sich heraus, dass Eigenheiten der Cattolica von unterschiedlichen Vorbildern stammen. Besonderes Interesse weckt das Prinzip der Symmetrie, das dem Bau zugrundeliegt. Publikationen zur Cattolica beruhen fast ausschließlich auf kunsthistorischen Überlegungen. Auch die Datierung basiert auf den Daten der jeweils vermuteten Vorbilder. Ich habe die Untersuchungen weiter gefasst. Schriftliche Dokumente, historische und archäologische Forschungen, Erkenntnisse über wirtschaftliche und politische Situation, sowie Besiedlung und Bebauung der Valle Stilada im Mittelalter können hilfreich sein, die Cattolica besser in ihren lokalen Kontext einzuordnen. Aus den vielen Vorschlägen zur stilistischen Einordnung der Cattolica erwiesen sich manche als nicht haltbar. Am besten zu argumentieren sind Einflüsse aus Kapadokien auf den Innenraum der Cattolica; aus Makedonien bzw. Epiros, vermittelt über die Peloponnes, auf das Äußere mit den Tambourkuppeln mit ihrem markanten Dekor. Die Wiederholung gleicher Bauelemente scheint hingegen genuines Merkmal der Cattolica zu sein. Eine Datierung der Cattolica in die 2. Hälfte des 10. bzw. die 1. Hälfte des 11. Jhd. steht im Einklang mit diesen Überlegungen, die auch durch die historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit gestützt wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
byzantinisch Mittelalter Architektur Kalabrien Stilo
Autor*innen
Harald Trost
Haupttitel (Deutsch)
Die Cattolica di Stilo
Hauptuntertitel (Deutsch)
kunsthistorische Rezeption und stilistische Einordnung
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
126 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lioba Theis
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.63 Spätantike Kunst, frühchristliche Kunst, byzantinische Kunst
AC Nummer
AC16601736
Utheses ID
63052
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
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