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Langeweile im Ausdauersport: eine qualitative Analyse
eine qualitative Analyse über das Erleben von Langeweile bei Ausdauersportler*innen
Mariella Daniela Schuster
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Thomas Götz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71666
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11650.13233.496585-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausdauersportarten sind gekennzeichnet durch monotone und repetitive Bewegungsformen, welche über eine längere Zeitspanne hinweg durchgeführt werden (Renfree et al., 2014). Theoretische Annahmen zur Entstehung von Langeweile sehen Monotonie als primäre Ursache an (Hills & Perkins, 1985; Robinsons, 1975). Außerdem nennen 34,8% der Sportler*innen monotone und repetitive Aktivitäten als zentrale Ursache für das Erleben von Langeweile während dem Sport (Velasco & Jorda, 2020). Gerade für Ausdauersportler*innen, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen, sind stundenlange Trainingseinheiten, bestehend aus monotonen und repetitiven Bewegungen, mehrmals pro Woche keine Seltenheit. Demnach stellt sich die Frage, welche Rolle Langeweile im Ausdauersport spielt. Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen zum Thema Langeweile explizit im Ausdauersport. Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit war eine explorative Untersuchung über die Rolle von Langeweile im Ausdauersport. Mithilfe von qualitativen Interviews mit 15 Ausdauersportler*innen zwischen 22 und 33 Jahren wurden die Phänomenologie, Prävalenz, Ursachen und Folgen von Langeweile im Ausdauersport identifiziert und beschrieben. Außerdem wurde die Regulation von Langeweile im Ausdauersport erfasst, um herauszufinden, welche Coping-Strategien Ausdauersportler*innen anwenden, um Langeweile einerseits zu reduzieren und andererseits zu vermeiden. Die Ergebnisse zeigen, dass Langeweile auch im Ausdauersport eine durchaus prävalente Emotion darstellt, welche von allen Befragten als unangenehm erlebt wird. Körperliche Unterforderung während Grundlagenausdauereinheiten ist eine der Hauptursachen für das Empfinden von Langeweile, welches sich vor allem negativ auf die sportliche Leistung, Motivation und Stimmung der Ausdauersportler*innen auswirkt. Eine aktive (Um-)Gestaltung der Trainingsumgebung durch diverse Medien (z.B. Musik, Podcasts, Serien) sowie eine kognitive/mentale Trainingsvorbereitung scheinen wichtige Strategien zu sein, um Langeweile während dem Ausdauersport sowohl zu reduzieren als auch zu vermeiden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Langeweile Ausdauersport Ausdauersportler*innen
Autor*innen
Mariella Daniela Schuster
Haupttitel (Deutsch)
Langeweile im Ausdauersport: eine qualitative Analyse
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Analyse über das Erleben von Langeweile bei Ausdauersportler*innen
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
62 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Götz
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16570160
Utheses ID
63082
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1