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Jugendliche zwischen Wunschberuf und Realität
vom Potential von Jugendlichen, die nicht das werden können, was sie wollen
Monika Maria Rinner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Robert Hutterer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6994
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29395.92369.426765-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Lebenswelt von Jugendlichen, die im Rahmen des Dualen Ausbildungssystems ihren Wunschberuf nicht erlernen können. Es geht um die Entwicklung einer Theorie bezüglich der Verwirklichung ihrer Potentiale. In einem ersten Schritt werden als Basis für eine wissenschaftliche Betrachtung dieses Themas wichtige Begriffe definiert und vertiefend behandelt. Dazu gehören das Wesen von Bildung, der Unterschied zwischen Allgemeinbildung und spezifischer Ausbildung sowie das Thema des Berufes. Hierbei liegt der besondere Fokus auf dem Zusammenhang von Jugend und Arbeit und auf den Möglichkeiten der beruflichen Bildung in Österreich. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Untersuchung folgender Problemstellungen: - Was wird aus dem Potential von Jugendlichen, die nicht das werden können, was sie wollen? - Wie erfolgt die Auseinandersetzung mit der Entstehung von sekundären, das heißt alternativen, Berufswünschen bzw. beruflichen Interessen? - Wie wird dadurch der Prozess der Berufsfindung modifiziert? Das nachfolgende Kapitel widmet sich dem Komplex des menschlichen Potentials in seinen vielfältigen Fassetten: als Fähigkeit, die erst noch entwickelt wird, als Neigung, etwas Bestimmtes tun zu wollen und als Leistungsfähigkeit, diese Tätigkeit auch tatsächlich zu tun. Dabei wird das menschliche Potential mit den Begriffen Bildung, Beruf und Gesellschaft in Verbindung gebracht. Anschließend widmet sich die Untersuchung noch dem Konstrukt der Selbstverwirklichung. Im nächsten Schritt erfolgt die empirische Untersuchung. Der Forschungsgegenstand wird eingegrenzt und mögliche Vorannahmen werden geklärt. Geforscht wird auf Grundlage der qualitativen Forschungsmethode bzw. Methodologie der Grounded Theory. Diese Methode nutzt eine Reihe von unterschiedlichen Verfahren, um eine in den Daten verankerte Theorie zu entwickeln. Das in dieser Arbeit verwendete Untersuchungsmaterial wurde durch qualitative (Leitfaden)Interviews mit Jugendlichen gewonnen, transkribiert und analysiert. Es folgt die Ergebnisdarstellung, in welche die Beschreibungen der Zugänge der Jugendlichen zu einschlägigen Begriffen aus der Fachliteratur und Beobachtungen ihrer Lebenswelten, sprich erste Interpretationen der Interviews, einfließen. Das Kategoriensystem bildet das Kernstück der vorliegenden Arbeit. Hier werden allgemeine Aussagen, Konsequenzen der Berufswahl, förderliche und hinderliche Konstellationen, sowie Anregungen für die Pädagogik beschrieben. Den roten Faden bildet dabei die Kategorie ‚Aktiv versus Passiv’. Den Abschluss der Arbeit bilden die Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse und die Gegenüberstellung der Inhalte der zitierten Fachliteratur mit den Untersuchungsergebnissen. Bezüglich der grundlegenden Forschungsfrage dieser Arbeit wird im Ergebnis deutlich, dass Jugendliche, die ihren Wunschberuf erlernen, sich eine günstige Basis für ihre weitere Entwicklung und die Verwirklichung ihres Potentials schaffen. Dagegen sieht die Situation von Jugendlichen, die ihren Wunschberuf nicht ergreifen (können), auf den ersten Blick schlechter aus. Bei näherer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass es im Wesentlichen der Kontext und das (Arbeits-)Umfeld sind, die sich negativ oder positiv auf die Verwirklichung des Potentials der Jugendlichen auswirken.
Abstract
(Englisch)
The present work deals with the lifeworld of adolescents, which are not able to learn their desired profession within the dual training system. It is about the development of a theory concerning the realization of their potentials. In a first step and as the basis for a scientific examination of this issue important terms are defined and treated in depth. This includes the nature of education, the difference between general and specific training as well as the theme of the profession. The special focus lies on the context of youth and work and on the possibilities of vocational training in Austria. The emphasis in this work is to study the following problems: - What happens to the potential of young people who may not be able to become what they want? - How does the emergence with the formation of secondary, that is to say alternative, career preferences and professional interests happen? - How will the process of choosing careers be modified? The following chapter is devoted to the complex of the human potential in its multiple facets: potential as capacity to become, as propensity to become and as capability to become. Therefore is the human potential associated with the terms of education, profession and society. Then this investigation devotes to the construct of self-realization. The next step is the empirical investigation. The subject of the research is limited and possible assumptions are clarified. The analysis is based on the qualitative research method and methodology of Grounded Theory. This method uses a number of different procedures to ensure the development of a theory which is based on the data. The material used in this study was won through qualitative (guideline-based)interviews with young people, it was transcribed and then analyzed. It follows the presentation of the results in which the descriptions of the access of young people with relevant terms from the literature and observations of their life worlds, that is to say first interpretations of the interviews, are introduced. The category system is the core of this work. Here are general statements, the impact of career choice, supportive and obstructive constellations, as well as suggestions for the pedagogy described. The common thread here is the category of ‘Active versus Passive’. The last chapter of the work contains the discussion of the lessons learned and the comparison of aspects of the cited literature with the findings. Regarding the basic research question of this work the result shows that teenagers, who are able to learn their desired profession, create a convenient base for their further development and the realization of their potentials. However, the situation of young people, who are not able to learn their desired profession, looks at a first sight worse. Closer examination clears that the context and the (work)environment are the aspects which influences negatively or positively to the realization of the potential of young people.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Berufsbildung Wunschberuf Potential Selbstverwirklichung
Autor*innen
Monika Maria Rinner
Haupttitel (Deutsch)
Jugendliche zwischen Wunschberuf und Realität
Hauptuntertitel (Deutsch)
vom Potential von Jugendlichen, die nicht das werden können, was sie wollen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
158 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Hutterer
Klassifikationen
79 Sozialpädagogik > 79.60 Bildungsarbeit: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.24 Bildung und Beruf
AC Nummer
AC07967129
Utheses ID
6324
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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