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New work design
learnings from pandemic-induced teleworking
Julia Ortner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Michaela Schaffhauser-Linzatti
Mitbetreuer*in
Wolfgang Ritzberger
DOI
10.25365/thesis.71869
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28041.83191.851495-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In Zeiten von Industrie 4.0 ermöglichen die Informations – und Kommunikationstechnolo-gien den Arbeitnehmer*innen, von zu Hause aus zu arbeiten und sich mit ihren Kolleg*innen virtuell zu verbinden. Manchmal führt dies dazu, dass sich Telearbeiter*innen zu sehr gefor-dert fühlen weil sie ständig mit dem Büro verbunden und abrufbar sind, weshalb sie sich bei Überlastung ausklinken, um die diversen Vorteile ihrer Telearbeit zu erhalten. Bei dem be-schriebenen Phänomen handelt es sich um das sogenannte Konnektivitätsparadoxon. Die COVID-19-Pandemie hat die Telearbeit als flexible Arbeitsform in vielen Unternehmen ein-geführt und sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der neuen Arbeitsgestaltung gemacht. Die Konnektivität spielt bei der pandemiebedingten Telearbeit eine entscheidende Rolle. Die vorliegende Untersuchung betrachtet das Konnektivitätsparadoxon in diesem neuen Kontext durch Interviews mit betroffenen Mitarbeiter*innen. In der Stichprobe werden die Befragten in zwei Gruppen eingeteilt: HR-Mitarbeiter*innen, die bekanntermaßen stärker in die Organi-sationsgestaltung eingebunden sind, und Nicht-HR-Mitarbeiter*innen. Die Ergebnisse zeigen, dass Homeoffice im Pandemiekontext viele Vorteile, aber auch Herausforderungen mit sich bringt, darunter eine zu intensive Anbindung und Verfügbarkeit der Mitarbeiter*innen. Dies ist auf die geringe soziale Interaktion mit Kolleg*innen, die Verlagerung der Kommunikation in das digitale Umfeld und eine allgemein höhere Arbeitsbelastung zurückzuführen, die zu einer Verwischung der Grenzen zwischen Beruf und Privatleben führt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die meisten Arbeitnehmer*innen tatsächlich mit dem Konnektivitätspa-radoxon und dem dadurch verursachten Stress identifizieren können. Es wurde festgestellt, dass die Bewältigungsmechanismen eher auf individueller als auf organisatorischer Ebene liegen. Um das Wohlbefinden zu gewährleisten und die Vorteile der Telearbeit zu erhalten, sollten Unternehmen ein Bewusstsein schaffen und Maßnahmen ergreifen, um ihre Mitarbei-ter*innen langfristig besser zu unterstützen, wenn sie aus der Ferne arbeiten.
Abstract
(Englisch)
In times of industry 4.0, information and communication technology make it possible for employees to work from home and connect with their co-workers. Sometimes this leads to teleworkers feeling too overwhelmed and the distance to the office shrinking, which is why they disconnect to maintain the benefits of their remote work. The described phenomenon is the so-called connectivity paradox. The COVID-19 pandemic introduced telework as a flexi-ble work arrangement to many companies and made it an indispensable part of new work design. Connectivity within pandemic-induced telework plays a crucial role. The research at hand examines the connectivity paradox in this new context via in-depth interviews with af-fected personnel. A differentiation is made in the sample by dividing interviewees into two groups: HR employees, who are known to be more involved in organisational design, and non-HR people. Results show in the pandemic context, that home office brings along many advantages but also challenges, one of them being too intense connectivity and availability. This is due to low social interaction with colleagues, communication moving to the digital environment, and a general higher workload resulting in blurred boundaries between job and private life. Findings indicate that most employees can indeed identify with the connectivity paradox and the stress caused by it. Coping mechanisms were found to be rather on an indi-vidual than organisational level. In order to ensure wellbeing and maintain the benefits of telework, companies should create awareness and take measures to better support their em-ployees in the long run when working remotely.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Neue Arbeitsgestaltung Telearbeit Pandemie Verbundenheit
Schlagwörter
(Englisch)
New Work Design Telework Pandemic Connectivity
Autor*innen
Julia Ortner
Haupttitel (Englisch)
New work design
Hauptuntertitel (Englisch)
learnings from pandemic-induced teleworking
Paralleltitel (Deutsch)
Neue Arbeitsgestaltung
Paralleluntertitel (Deutsch)
Lehren aus pandemiebedingter Telearbeit
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
vii, 80 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Michaela Schaffhauser-Linzatti
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
AC Nummer
AC16592910
Utheses ID
63288
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
