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Subjektives Erleben und Arbeit-Familie-Konflikt bei Vätern, die durch die Covid-19-Pandemie mehr Zeit zuhause verbringen
Julia Fellner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
DOI
10.25365/thesis.71755
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30477.72077.374581-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Covid-19-Pandemie hat Familien vor einige Herausforderungen gestellt. Inzwischen ist klar, dass Eltern besonders stark belastet waren, wobei Mütter stärker als Väter unter der Situation zu leiden schienen. Während das gesellschaftliche Bild von Vätern in den letzten Jahren auch deren aktives Engagement in der Familienarbeit betont, bleibt eine traditionelle Arbeitsteilung in Elternpaaren weitgehend bestehen – dabei wünschen sich zunehmend mehr Väter laut Umfragen durchaus, mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Einigen von ihnen wurde dies nun durch pandemiebedingte Umstellungen des Berufsalltags (v.a. Kurzarbeit, Homeoffice) erlaubt. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Gefühlslage jener Väter zu gewinnen, Einflussfaktoren zu identifizieren und Arbeit-Familie-Konflikte in der Zeit der Pandemie zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden Fragebogendaten von 201 Vätern von Kindern im Alter zwischen 2 und 14 Jahren erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass neben Belastung, Stress und Frustration ebenso auch Gefühle der Bereicherung und Entschleunigung auftraten. Es wurden keine Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Einstellungen, des Alters oder der Anzahl der Kinder oder der Berufstätigkeit der Mütter festgestellt. Bei Vätern, die von zu Hause aus arbeiten, war das subjektive Erleben jedoch positiver, wenn ihnen ein ungestörter Arbeitsraum zur Verfügung stand. Was Arbeit-Familie-Konflikte betrifft, so zeigten Väter, die ihrer Rolle in der Familie Vorrang vor ihrer beruflichen Rolle einräumen, weniger Konflikte und eine größeres family to work-Enrichment als Väter, die beiden Rollen eine ähnliche Bedeutung beimessen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse einen starken Zusammenhang zwischen der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und dem subjektiven Erleben der Pandemiezeiten.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Covid-19-Pandemie Vaterschaft Arbeit-Familie-Konflikt
Autor*innen
Julia Fellner
Haupttitel (Deutsch)
Subjektives Erleben und Arbeit-Familie-Konflikt bei Vätern, die durch die Covid-19-Pandemie mehr Zeit zuhause verbringen
Paralleltitel (Englisch)
Subjective experience and work family conflict of fathers spending more time at home due to Covid-19
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
89 Seiten, 12 ungezählte Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC16587568
Utheses ID
63314
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
