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Die Auswirkung von Pre-Editing-Methoden auf die Translationsqualität von maschinell übersetzten Texten und deren Einschätzung durch Sprachexpert*innen im Vergleich zu Lai*innen
Janina Göschl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Dagmar Gromann
DOI
10.25365/thesis.71719
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12470.82075.516093-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der Forschung der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Pre-Editing-Methoden mit einem qualitätssteigernden Effekt auf deutsche Ausgangstexte im Rahmen der maschinellen Übersetzung ins Englische angewendet werden können. Zusätzlich wird die Auffassung von Translationsqualität zwischen den Gruppen der Sprachexpert*innen und Lai*innen verglichen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Auswirkung auf die Einschätzung von Translationsqualität von Sprachexpert*innen und Lai*innen hat die Anwendung von Pre-Editing-Methoden auf deutsche Ausgangstexte bei der maschinellen Übersetzung ins Englische? Als Grundannahmen wird hierbei angenommen, dass die Anwendung von verschiedenen Pre-Editing-Methoden auf einen deutschen Ausgangstext zu einer unterschiedlichen Bewertung der einzelnen Zieltexte in Hinblick auf Übersetzungsqualität führt (A1) und, dass es einen Unterschied in der Auffassung von Qualität eines Zieltextes zwischen Sprachexpert*innen und Lai*innen gibt (A2). Um eine Tendenz in Richtung der Beantwortung der Forschungsfrage aufzuzeigen, wurde eine qualitative Studie in Form einer Online-Umfrage mit menschlicher Evaluierung durchgeführt. Die dadurch erhobenen Daten wurden zusätzlich quantitativ ausgewertet. Die Proband*innen der Online-Umfrage gingen nach Vorgaben der Methode des Best-Worst-Scaling vor und sollten aus Sets von je vier Übersetzungsvarianten die, ihrer Meinung nach, „beste“ und „schlechteste“ Variante auswählen. Unter den Übersetzungsvarianten befanden sich jeweils eine Übersetzung des „rohen“, unbearbeiteten Ausgangstexts und drei Zieltexte, auf deren Ausgangstexte vor der maschinellen Übersetzung manuell ausgewählte Pre-Editing-Methoden angewendet worden waren. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich Sprachexpert*innen und Lai*innen bei der Bewertung der „besten“ und „schlechtesten“ Pre-Editing-Methoden überraschenderweise einig waren. Die Bewertungen der Sprachexpert*innen lässt bei allen angewendeten Pre-Editing-Methoden darauf schließen, dass sie einen qualitätssteigernden oder zumindest nicht qualitätsreduzierenden Effekt auf englische Zieltexte im Rahmen der neuronalen maschinellen Übersetzung haben. Bei den Lai*innen wurde eine der sechs Methoden niedriger bewertet als die Übersetzung der jeweiligen unbearbeiteten Ausgangstexte. Bei der Anwendung dieser Methode kann also im Rahmen der vorliegenden Studie auf einen qualitätsreduzierenden Effekt auf die Zieltexte geschlossen werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pre-Editing Maschinelle Übersetzung Translationsqualität Qualitätseinschätzung
Autor*innen
Janina Göschl
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkung von Pre-Editing-Methoden auf die Translationsqualität von maschinell übersetzten Texten und deren Einschätzung durch Sprachexpert*innen im Vergleich zu Lai*innen
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
VII, 129 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dagmar Gromann
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC16585595
Utheses ID
63361
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
