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Stimmton, Stimmgabelverifikation und Stimmgabelexperimente
Julia Traint
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Physik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Mathematik UF Physik
Betreuer*in
Martin Hopf
Mitbetreuer*in
Franz Sachslehner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71865
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16190.81419.645856-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der internationalen Stimmtonkonferenz in Wien im Jahre 1885 bekamen Physiker an der Universität Wien die Aufgabe der Stimmgabelverifikation. Dieses Amt existierte bis 1938. Die vorliegende Arbeit beschreibt und untersucht die Stimmgabeln und Stimmgabelapparate der physikhistorischen Sammlung der Universität Wien. Diese Objekte sind um das Jahr 1900, teilweise auch ein bis zwei Jahrzehnte davor zu datieren. Es werden nicht nur einzelne Stimmgabel-Sets, sondern auch elektromagnetisch angeregte Stimmgabeln und unterschiedlichste Geräte erkundet, bei denen eine Stimmgabel ein Bestandteil ist, wie zum Beispiel die Stimmgabeluhr, das Vibrationsmikroskop, der Stimmgabelunterbrecher und der Stimmgabelresonator. Die Frequenzen der ausgewählten Stimmgabeln werden mittels Mikrofon und Oszilloskop oder auch mittels der Software Audacity überprüft. Die Beziehung zwischen Zinkenlänge und Frequenz wird für die große Stimmgabelkassette von Rudolph Koenig erfolgreich überprüft, ebenso gilt eine vergleichbare Beziehung für die Stahlstäbe zur Überprüfung der Hörgrenze. Leichte und schnelle Experimente sind beispielsweise mit zwei Stimmgabeln erzeugte Schwebungen oder die Verstärkung der Schwingung mit einem Resonator. Diese einfachen Experimente können leicht auch im Physikunterricht eingebaut werden. Aufwändiger sind die durchgeführten Experimente zur Erzeugung von Lissajous-Figuren mittels zweier verspiegelter Stimmgabeln und Laserstrahl oder auch mittels Vibrationsmikroskop.
Abstract
(Englisch)
It was a consequence of the international pitch standard conference 1885 in Vienna that physicists at the University of Vienna got the task of calibrating tuning forks. This office existed until 1938. In this thesis the tuning forks and tuning fork apparatus from the physical-historical collection of the University of Vienna are described and examined. These objects can be dated around 1900, in some cases even one to two decades earlier. Not only individual tuning fork sets are explored, but also electromagnetically operated tuning forks and a wide variety of devices, in which a tuning fork is an integral part, such as the tuning fork watch, the vibrating microscope, the tuning fork interrupter and the tuning fork resonator are studied. Using a microphone, an oscilloscope or the software Audacity, the frequencies of the selected tuning forks are reexamined. The existence of a correlation between tine length and frequency for Rudolph Koenig’s large tuning fork cassette is successfully verified, as well as, comparably, for steel rods used for testing the limit of hearing. Simple and fast experiments that can easily be incorporated into physics lessons are, for example, beats generated with two tuning forks or the amplification of the vibration with a resonator. However, the experiments carried out to create Lissajous‘ figures using two mirrored tuning forks and a laser beam or a vibration microscope are more complex.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stimmton Stimmgabelverifikation
Autor*innen
Julia Traint
Haupttitel (Deutsch)
Stimmton, Stimmgabelverifikation und Stimmgabelexperimente
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
125 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Hopf
Klassifikation
33 Physik > 33.12 Akustik
AC Nummer
AC16592791
Utheses ID
63398
Studienkennzahl
UA | 199 | 520 | 523 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1