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Aus der Balance - wie durch das Bekanntwerden des österreichischen Ballettskandals durch den Falter angewandte Erziehungsmethoden im Ballettunterricht infrage gestellt werden und wie dem Body Shaming im Ballett entgegengewirkt werden kann
eine Aufarbeitung mit Experteninterviews zur Causa Ballett-Skandal Wien April 2019
Tanja Beck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71870
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17990.82591.756945-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgelöst durch den Ballett-Skandal, der im April 2019 nach wochenlanger, investigativer Recherche von Florian Klenk, Chefredakteur der Wochenzeitung FALTER veröffentlicht wurde und über sämtliche Missstände innerhalb der Ballettakademie der Wiener Staatsoper berichtete, befasst sich diese Masterarbeit mit Skandalberichterstattung in Massenmedien, basierend auf der kommunikationswissenschaftlichen Nachrichtenwerttheorie, nach welcher Nachrichten bestimmte Faktoren in sich tragen müssen, um erst zu einer Nachricht zu werden und in der Medienberichterstattung Platz zu finden und der Theorie des Framings, die besagt, dass im journalistischen Prozess bestimmte Aspekte einer Nachricht zwangsläufig mehr in den Vordergrund treten als andere und somit die Berichterstattung unter bestimmten Frames erfolgt. Der empirische Teil dieser Arbeit besteht aus Experteninterviews , geführt mit Expert*innen aus der Ballettszene, um ihre Meinung zur Causa Ballett-Skandal zu erfahren und um Lösungsansätze darlegen zu können, betreffend eine Neuausrichtung einer zeitgemäßen Ballettausbildung, ob und wie dem Body Shaming in der Ballettszene entgegengewirkt werden kann und ob eine Möglichkeit besteht, ein Umdenken in Richtung Body Positivity in die Ballettwelt einzubringen. Die Interviews wurden anschließend durch eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) ausgewertet. Vorweg kann gesagt werden, dass durch das Bekanntwerden des Ballett-Skandals eine Neuausrichtung der Ballettausbildung in der Ballettakademie der Wiener Staatsoper verlangt wurde und Verbesserungen zum Wohle der Schüler*innen bemerkt werden konnten, es jedoch einer fundierten, kollektiven Adaptierung der Ballettkultur bedarf, um langfristig eine Besserung für Tänzer*innen im Hinblick auf Body Shaming zu erzielen und Body Positivity in der Ballettszene zu verankern.
Abstract
(Englisch)
In April 2019, after weeks of investigative research, Florian Klenk, the editor-in-chief of the weekly newspaper FALTER, published the ballet scandal in which he uncovered the abuse within the Ballet Academy of the Vienna State Opera. Drawing on the communication science theory of news value, according to which news must contain certain factors in order to become news and find a place in media reporting, and the theory of framing, which states that certain aspects of a news story inevitably come more to the fore in the journalistic process than others and thus reporting is done under specific frames, this master's thesis deals with the scandal’s reporting in mass media. The empirical part of the thesis consists of expert interviews conducted with experts from the ballet scene that aim towards understanding their view of the origins of the ballet scandal as well as possible solutions regarding a reorientation of contemporary ballet training–whether and how body shaming can be counteracted and whether there is a possibility to move towards body positivity in the ballet scene. The interviews were evaluated using qualitative content analysis according to Kuckartz (2018). The findings reveal that after the ballet scandal was published, the ballet training in the Ballet Academy of the Vienna State Opera initiated a reorientation to improve to the benefit of the students. However, a well-founded collective adaptation of the ballet culture is still needed in order to achieve long-term improvements for dancers with regard to body shaming and to anchor body positivity in the ballet scene.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Skandalberichterstattung Skandal Ballett-Skandal Ballettakademie Wiener Staatsoper Ballett
Schlagwörter
(Englisch)
scandal ballet ballet scandal mediated scandal
Autor*innen
Tanja Beck
Haupttitel (Deutsch)
Aus der Balance - wie durch das Bekanntwerden des österreichischen Ballettskandals durch den Falter angewandte Erziehungsmethoden im Ballettunterricht infrage gestellt werden und wie dem Body Shaming im Ballett entgegengewirkt werden kann
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Aufarbeitung mit Experteninterviews zur Causa Ballett-Skandal Wien April 2019
Paralleltitel (Englisch)
Out of balance - how the publication of the Austrian ballet scandal by Falter challenged the educational methods in ballet lessons and how body shaming in ballet can be counteracted
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
176 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC16592930
Utheses ID
63418
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1