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The influence of chronotype and sleep behavior on effort mobilization
Sebastian Klaus Vilz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71900
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19394.81095.675092-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Gesellschaftliche Anforderungen wie frühe Schul- oder Arbeitszeiten berücksichtigen häufig nicht die individuelle innere Uhr der Menschen, also die Präferenzen verschiedener Chronotypen. Arbeitet oder lernt ein Mensch zu einer Tageszeit, die im Gegensatz zu seiner inneren Uhr (Chronotyp) steht, führt das zu einer zirkadianen Fehlanpassung. Entsprechend den Grundsätzen der Ermüdungsanalyse sowie der Motivationalen Intensitätstheorie (MIT) sollte eine zirkadiane Fehlanpassung zu mehr Erschöpfung und damit zu mehr Anstrengungsmobilisierung führen. Um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, in welcher Weise der Chronotyp die Leistung und die Anstrengungsmobilisierung intraindividuell beeinflusst, wurde ein Messwiederholungsdesign verwendet. Nach Vorauswahl geeigneter Teilnehmer:innen mit morgendlichem oder abendlichem Chronotyp, absolvierten N=36 Teilnehmende eine N-Back Aufgabe in niedriger und hoher Schwierigkeitsstufe, einmal morgens und einmal abends. Entsprechend absolvierte jede(r) Teilnehmende die Studie einmal zu einer Tageszeit, die mit der inneren Uhr des eigenen Chronotyp übereinstimmte (Match) und einmal dieser entgegengesetzt war (Mismatch). Die anstrengungsbezogene kardiovaskuläre Reaktivität, gemessen als Veränderung der kardialen prä-Ejektionsperiode (PEP) und des systolischen Blutdrucks (SBP), bildeten die abhängigen Variablen. Da die Ergebnisse zeigten, dass die Leistung während eines Chronotyp Match und Mismatch gleich war, wurde erwartet, dass die Teilnehmenden während eines Mismatch mehr Anstrengung für die gleiche Leistung aufwenden müssten. Die Ergebnisse wiesen jedoch das Gegenteil auf. Teilnehmende während eines Mismtach zeigten weniger Anstrengung, sowohl in der Veränderung von PEP als auch SBP. Weiter wurde erwartet, dass sozialer Jetlag (SJL) und individueller Schlafmangel (ILS) als Moderatoren die Auswirkungen des Chronotyps auf die Anstrengungsmobilisierung und die Leistung abschwächen würden, was nicht der Fall war. Explorative Analysen zeigten, dass sich sowohl Anstrengung als auch Leistung von der ersten zur zweiten Laborsitzung verbesserte, was auf einen Trainingseffekt schließen lässt. Interessanterweise war dieser nur dann signifikant, wenn die Aufgabe zuerst während eines Chrontype Match absolviert wurde. Die kontroversen Ergebnisse der Studie unterstreichen, dass weitere Forschung zum Thema Chronotyp und Anstrengungsmobilisierung nötig ist.
Abstract
(Englisch)
Social demands like early school timetables or work schedules can conflict with peoples’ chronotype resulting in a circadian mismatch. According to the principles of fatigue analysis and the motivational intensity theory (MIT) a circadian mismatch should result in more fatigue and therefore more effort mobilization. To gain insight on how chronotype affects performance and effort mobilization a repeated measure design was used. After prescreening for suitable participants with either a morning or evening chronotype N=36 participants completed a low and a high difficult version of the N-back task during both, a circadian match and mismatch. Effort related cardiovascular (CV) reactivity as change from baseline in cardiac pre-ejection period (PEP) and systolic blood pressure (SBP) were assessed as key dependent variables. As results showed that performance was the same during a circadian match and mismatch it was expected that participants would need to invest more effort for that same performance during a mismatch. However, results showed the contrary in the way that participants invested less effort, indicated through both PEP and SBP responses, during a mismatch. While Social Jetlag (SJL) and Individual lack of sleep (ILS) were expected to moderate the effect chronotype has on effort mobilization and performance, they did not. Explorative findings showed that both effort and performance improved from the first to second in-lab session, suggesting a training effect. Interestingly the training effect was only significant when completing the task during a circadian match first. Controversial findings emphasize the need for more research on the topic of chronotype and effort mobilization.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Chronotyp zirkadianer Rhythmus zirkadiane Fehlanpassung Anstrengung kardiovaskuläre Maße Leistung Schlaf sozialer Jetlag
Schlagwörter
(Englisch)
Chronotype Circadian Rhythm Circadian Mismatch Effort Cardiovascular measures Performance Sleep Social Jetlag
Autor*innen
Sebastian Klaus Vilz
Haupttitel (Englisch)
The influence of chronotype and sleep behavior on effort mobilization
Paralleltitel (Deutsch)
Der Einfluss des Chronotyp und Schlafverhalten auf die Anstrengungsmobilisierung
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
47 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.34 Lernpsychologie ,
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie ,
77 Psychologie > 77.50 Psychophysiologie ,
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie
AC Nummer
AC16593886
Utheses ID
63441
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1