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lékař*ka, hoststvo a 25 tisíc návštěvnic*íků: (un-)mögliche Formen?
eine korpuslinguistische Untersuchung
Lena Katzinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Englisch UF Tschechisch
Betreuer*in
Elizabeta Jenko
DOI
10.25365/thesis.71837
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21038.87353.264140-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Obwohl Perzeptionsstudien für verschiedene Genussprachen und auch speziell für das Tschechische wiederholt belegt haben, dass die Verwendung des generischen Maskulinums zur Diskriminierung von Frauen und genderqueeren Personen führt, ist diese Form in den meisten Bereichen des tschechischen Sprachraums noch immer weit verbreitet. Diese Arbeit setzt sich daher zum Ziel, sprachtypologische und sprachökonomische Argumente gegen die Verwendung genderinklusiver Sprache im Tschechischen kritisch zu betrachten und anhand einer aussagekräftigen Anzahl von Beispielen aus der Praxis zu zeigen, wie antidiskriminierendes Sprachhandeln bereits umgesetzt wird. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein Korpus aus Facebook-Beiträgen fünf feministischer und queer-aktivistischer Organisationen erstellt, das insgesamt 1.419 Beiträge umfasst. Die Codierung und Auswertung relevanter Formen erfolgten in Microsoft Excel. Die quantitative Analyse der Belege zeigte, dass in 64 % der Fälle, in denen laut aktuellen Grammatiken ein generisches Maskulinum zu verwenden wäre, Alternativen dazu gefunden wurden. Die große Vielfalt an inklusiveren Formen wurde in spezifischen qualitativen Analysen anschließend auf ihr Potential überprüft, Menschen verschiedener Genderidentitäten zu repräsentieren. Abschließend zeigte sich, dass generische Maskulina in den untersuchten Facebook-Beiträgen meist sehr einfach durch Alternativen zu ersetzen sind, was darauf hindeutet, dass der Einsatz inklusiverer Sprache meist nicht an grammatikalischen Faktoren, sondern an der fehlenden Bereitschaft der Sprecher*innen scheitert.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Tschechisch Genderlinguistik genderinklusive Sprache Social Media Facebook Korpuslinguistik queere Linguistik
Autor*innen
Lena Katzinger
Haupttitel (Deutsch)
lékař*ka, hoststvo a 25 tisíc návštěvnic*íků: (un-)mögliche Formen?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine korpuslinguistische Untersuchung
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
92 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elizabeta Jenko
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.25 Soziolinguistik: Sonstiges ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.56 Tschechische Sprache und Literatur
AC Nummer
AC16591617
Utheses ID
63463
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 531 | 02
