Detailansicht

Reden wir
eine pflegeethische Forschungsarbeit über den Dialog und dessen Potential in Momenten besonderer Vulnerabilität
Viktoria Winkler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Ethik für Schule und Beruf
Betreuer*in
Berta Schrems
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71880
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10207.99229.451883-5
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Vulnerabilität ist ein wesentliches Merkmal des Menschseins und ein vielschichtiges Phänomen, welches in der Ethik insgesamt, aber auch speziell in der Medizin- und Pflegeethik weitreichend behandelt wird. Unterschiedliche Faktoren können Gefühle der Verletzlichkeit hervorrufen, welche je nach individuellem Erleben und persönlichen Ressourcen intensiv oder weniger intensiv empfunden werden können, und es gibt mehrere Wege mit ihnen umzugehen. In dieser Masterarbeit wird die potenzielle Kraft des pflegerischen Dialogs untersucht, in Momenten der besonderen Vulnerabilität Positives zu bewirken und unangenehme Verletzlichkeitsgefühle bei Betroffenen zu reduzieren. Es wird darauf eingegangen, warum das Aufrechterhalten einer offenen, dialogischen Haltung während der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege nicht nur wichtig ist, um besondere, pathogene Verletzlichkeiten vorzubeugen, sondern auch der erste Schritt ist, um eine adäquate Hilfe leisten und Gesundheit fördern zu können. Dafür wird sowohl das Phänomen der Verletzlichkeit vertiefend betrachtet als auch die Wichtigkeit und ethische Relevanz der verständnisfördernden Kommunikation zwischen professioneller Pflegeperson und zu pflegender Person verdeutlicht. Die empirischen Ergebnisse qualitativer Interviews ergänzen abschließend die theoretisch untersuchten Inhalte mit praktischen Beispielen aus der Sicht ehemaliger Patient*innen.
Abstract
(Englisch)
Vulnerability is a fundamental characteristic of being human. It’s a complex phenomenon, that is being dealt with extensively in ethics generally and specifically in medical and nursing ethics field. Various factors can create stronger or less intense feelings of vulnerability in human beings which depends on individual experience and personal resources. There are several ways to handle them. This master’s thesis examines a potential ability of creating and holding the dialogue. The dialogue gives a positive effect in particular moments of vulnerability state and reduces unpleasant feelings of vulnerability in those who are being affected. Author’s thesis states why maintaining an open and based on a dialog attitude in the field of professional healthcare is so important. Furthermore, it proofs that the dialog is not only preventing specific pathogenic vulnerabilities, but it also provides in the first step an adequate help and promotes health. For this purpose, the phenomenon of vulnerability is being examined in more detail. As well as, it clarifies the importance of ethical relevance in the field of understanding and promoting communication between professional caregivers and the persons who are being taken care of. Finally, the empirical results of qualitative interviews are being presented as the proof supplement. The author is providing theoretically examined content with practical examples from the perspective of former patients.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vulnerabilität Verletzlichkeit pflegerischer Dialog Kommunikation würdevolle Behandlung Integrität Gesundheitsförderung
Schlagwörter
(Englisch)
vulnerability dialogue nursing communication dignity integrity health
Autor*innen
Viktoria Winkler
Haupttitel (Deutsch)
Reden wir
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine pflegeethische Forschungsarbeit über den Dialog und dessen Potential in Momenten besonderer Vulnerabilität
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
157 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Berta Schrems
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
71 Soziologie > 71.79 Soziale Fragen, soziale Konflikte: Sonstiges
AC Nummer
AC16593241
Utheses ID
63598
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1