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Supervision im sozialpädagogischen Feld
eine Einzelfallstudie mit besonderem Blick auf das Handeln der Supervisorin mit psychoanalytisch-pädagogischer Grundhaltung
Katja Frühwirth-Feist
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Supervision und Coaching (MSc)
Betreuer*in
Kornelia Steinhardt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.78511
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15499.99894.456610-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Supervisor*innen sind professionelle Berater*innen, deren berufliche Identität durch ihren Erstberuf in Zusammenführung mit ihrer supervisorischen Berufsrolle geprägt ist. Dieser Gesichtspunkt wird nun in der Masterarbeit zum Anlass genommen, um der Frage nachzugehen, wie sich konkret die dyadische Identitätsformation einer Supervisorin gestaltet, deren Erstberuf in der Disziplin der Psychoanalytischen Pädagogik und der Tätigkeit als psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberaterin beheimatet ist, und die sich als angehende Supervisorin einem Supervisionsprozess in einem sozialpädagogischen Berufsfeld zuwendet. Forschungsmethodisch als Einzelfallstudie konzipiert wird innerhalb der Arbeit die Analyse von Praxisprotokollen eines Supervisionsprozesses unternommen, um zunächst jene Signifikanz im Setting der Supervision herauszuarbeiten, die sich durch den erstberuflichen Sozialisationsprozess und damit verbundene habituelle Verankerungen der Supervisorin ergeben. Detaillierte Einblicke in das Handeln der Supervisorin und die Gestaltung supervisorischer Realität in der Arbeit mit einem sozial-pädagogischen Team dienen aber nicht nur dazu, Denk- und Handlungsmuster im Zusammenhang mit psychoanalytisch-pädagogischen Grundhaltungen auf Seite der Supervisorin aufzuspüren, sondern auch diese praxisleitenden Aspekte anschließend hinsichtlich ihrer allgemeinen Bedeutung für das Setting der Supervision zu diskutieren, respektive potentiell Typisches im Habitus von Supervisor*innen mit psychoanalytisch-pädagogischer Grundhaltung zu Tage zu befördern. Dabei wird deutlich, wie sehr sich Herkunftsprofession und supervisorische Professionalität bedingen beziehungsweise hier im Speziellen, welche Bedeutung einer psycho-analytisch-pädagogischen Grundhaltung im supervisorischen Kontext zukommt. Nicht zuletzt ist die Masterarbeit als ein Beitrag zu verstehen, der sowohl der Professionalisierung des supervisorischen Handelns der Supervisorin selbst zuarbeitet als auch in der Beforschung supervisorischer Praxis den Blick auf Habitusformationen von Supervisor*innen im Allgemeinen schärft.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Supervision Psychoanalytische Pädagogik Sozialpädagogik Einzelfallstudie Fallstudie berufliche Sozialisation Habitus Professionalisierung
Autor*innen
Katja Frühwirth-Feist
Haupttitel (Deutsch)
Supervision im sozialpädagogischen Feld
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Einzelfallstudie mit besonderem Blick auf das Handeln der Supervisorin mit psychoanalytisch-pädagogischer Grundhaltung
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
161 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kornelia Steinhardt
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
79 Sozialpädagogik > 79.99 Sozialpädagogik, Sozialarbeit: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.39 Teilgebiete der Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC16581640
Utheses ID
63650
Studienkennzahl
UA | 992 | 820 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1