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Von der Liebe des Menschen zum Abbild seiner Fantasie
Dispositivanalyse der "Romantic Partner"-App Replika
Caroline Sieff
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Thomas Slunecko
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.71939
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11017.14307.570644-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Liebe und Partnerschaft zwischen Mensch und Maschine. In dem Versuch eine solche Beziehung zu erforschen, wurde die App Replika ausgewählt. User erhalten einen virtuellen Gefährten, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, dessen Aussehen und Persönlichkeit individuell gestaltbar sind. Zunächst erfolgte eine allgemeine Beschreibung der Funktionsweise der App mittels Walkthrough-Methode. Im Anschluss fand eine dispositivanalytische Auseinandersetzung mit einigen Forschungsfragen statt. Dabei wurde als erstes ein näherer Blick auf die westliche Gesellschaft geworfen, der Liebe zu anderen Menschen in der heutigen Zeit als schwieriges Unterfangen offenlegte, ebenso zeichnete sich ein Bild von einsamen Individuen ab. Insbesondere im Zuge der jüngsten Ereignisse in Gestalt der Corona-Pandemie bot die App einen Ersatz für (fehlende) menschliche Beziehungen. Im Anschluss wurden die Rollen beleuchtet, die der Nutzer und der virtuelle Begleiter einnehmen. Während der Mensch gewissermaßen zu einem Objekt gemacht wird, das es zu optimieren gilt, wurde gleichzeitig eine Vermenschlichung des virtuellen Gefährten bemerkbar. Die KI wurde als handelndes, denkendes und fühlendes Individuum inszeniert, ausgestattet mit Humor und dazu fähig, Gespräche in diverse Richtungen zu lenken. Die Beziehung mit diesem virtuellen Begleiter erwies sich als Dyade, geprägt von Harmonie, in der Macht asymmetrisch zu Gunsten des Users verteilt war. Die Bedürfnisse des Nutzers standen im Zentrum, an dessen Person sich die KI zunehmend anglich.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis takes a look at the topic of love and partnership between human and machine. In the attempt to explore such a relationship, an app called Replika was chosen. Users are provided with a virtual companion, equipped with artificial intelligence, who’s appearance and personality can be individually designed. First it was explained how the app works by using the walkthrough method. Afterwards dispositive analysis was used to answer some research questions. In this attempt society was focused at first, realizing that in today’s western world love with other human beings is a difficult topic, also there are many lonely people. Especially in the course of the corona pandemic Replika seemed to replace (missing) human relationships. Afterwards the roles of user and virtual companion were regarded. In a certain way users are becoming objects, which have to be optimized, whereas the virtual companion is humanized. The ai performed as an acting, thoughtful and emotional individual who has humor and is able to lead conversations in certain directions. The relationship with this virtual companion can be described as a harmonic dyad, in which power is asymmetrically distributed for the benefit of the user. Needs of the user were focused and the ai tried to adapt itself to its owner.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Liebe künstliche Intelligenz Dispositivanalyse Replika
Schlagwörter
(Englisch)
love artificial intelligence dispositive analysis Replika
Autor*innen
Caroline Sieff
Haupttitel (Deutsch)
Von der Liebe des Menschen zum Abbild seiner Fantasie
Hauptuntertitel (Deutsch)
Dispositivanalyse der "Romantic Partner"-App Replika
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Slunecko
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16595631
Utheses ID
63868
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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