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Entwicklung Lezithin-basierter Nanoemulsionen mit Ginseng-Trockenextrakt
Herstellung, Charakterisierung und Stabilitätskontrolle
Simone Strohmaier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pharmazie
Betreuer*in
Michael Wirth
Mitbetreuer*in
Victoria Klang
DOI
10.25365/thesis.72027
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18949.15096.326618-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Panax Ginseng hat aufgrund der antioxidativen Wirkung seiner Hauptinhaltsstoffe, der Ginsenoside, ein großes Potential in kosmetischen Anti Aging-Produkten. Jedoch ist die dermale Anwendung von Ginseng-Extrakt im europäischen Raum wenig erforscht. Das Ziel dieser Masterarbeit war es daher, eine stabile Formulierung für Panax Ginseng-Trockenextrakt zu entwickeln. Verschiedene lezithin-basierte Nanoemulsionen sollten mittels Co-Tensiden (Monoacylphosphatidylcholin, Saccharoseester, Polysorbat 80) optimiert werden, um Extrakt-haltige Formulierungen mit guter Lagerstabilität herzustellen. Zu diesem Zweck wurden Nanoemulsionen mit und ohne Extrakt mittels Hochdruckhomogenisation hergestellt, charakterisiert und über 12 Wochen analysiert. Für die Charakterisierung und Stabilitätskontrolle wurden Partikelgröße, Zetapotential und PDI gemessen. pH-Messungen, rheologische Messungen und Gehaltsbestimmung mittels UHPLC-MS kamen ebenfalls zum Einsatz. Im Anschluss an die Stabilitätsuntersuchungen wurden Permeationsstudien mithilfe von Franz-Diffusionszellen an Schweineohrenhaut durchgeführt. Es zeigte sich, dass Ginsengextrakt zur Destabilisierung von Nanoemulsionen auf Basis von Lezithin/Saccharoseester führte. Im Gegensatz dazu wiesen die Nanoemulsionen mit Lezithin/Lysolezithin bzw. Lezithin/Polysorbat 80 eine zufriedenstellende Lagerstabilität auf, wobei besonders gegen Ende des Messzeitraums Änderungen der Viskosität, des pH-Werts und des Ginsenosid Rg1-Gehalts der Lezithin/Lysolezithin-Nanoemulsion zu verzeichnen waren. Die Permeationsversuche zeigten, dass nur Ginsenosid Rg1, nicht aber Ginsenosid Rb1 durch das intakte Stratum corneum der Schweinehaut passieren konnte. Die beiden Vehikel unterschieden sich in ihrer Hautpermeation geringfügig; zudem erzielte eine wässrige Vergleichslösung mitunter höhere Permeationsraten. Dies könnte im ex vivo-Experiment auf eine bessere Löslichkeit des lipophilen Rg1 in den Nanoemulsionen und einen damit verbundenen Retardierungseffekt zurückzuführen sein.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Ginseng-Trockenextrakt Nanoemulsionen Formulierungsentwicklung Lezithin Polysorbat 80 Saccharoseester Hautpermeation
Autor*innen
Simone Strohmaier
Haupttitel (Deutsch)
Entwicklung Lezithin-basierter Nanoemulsionen mit Ginseng-Trockenextrakt
Hauptuntertitel (Deutsch)
Herstellung, Charakterisierung und Stabilitätskontrolle
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
122 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Wirth
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.03 Methoden und Techniken in den Naturwissenschaften ,
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC16597933
Utheses ID
63969
Studienkennzahl
UA | 066 | 605 | |
