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The arbitration agreement in international commercial disputes
Dominika Bosá
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Vollzeit]
Betreuer*in
Gabriel M. Lentner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72071
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21361.15126.173552-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Heutzutage ist das Schiedsverfahren die beliebteste Methode zur Beilegung internationaler Handelsstreitigkeiten. Die Parteien entscheiden sich aufgrund der vielen Vorteile, die das Schiedsverfahren bietet, freiwillig und unabhängig für diese Methode der alternativen Streitbeilegung. Wenn die Parteien ein schnelles und effizientes Schiedsverfahren wollen, ist es jedoch sehr wichtig, dass eine schriftliche Schiedsvereinbarung oder wenigstens eine Schiedsklausel in den allgemeinen Geschäftsvereinbarungen geschlossen wird. Die Schiedsvereinbarung ist die Grundlage eines jeden Schiedsverfahrens. Aber warum ist das so? Unvollständige und/oder schlecht ausgearbeitete Schiedsvereinbarungen können den Prozess des Schiedsverfahrens stören und zu zeitaufwendigen Streitigkeiten und damit einhergehend zu deutlich höheren Kosten führen. Weiterhin müssen die Parteien bedenken, dass das Schiedsverfahren ein vertraulicher Weg zur Beilegung einer Streitigkeit ist, der auf einer einvernehmlichen vertraglichen Vereinbarung zwischen den Parteien selbst beruht. Die Zuständigkeit und die Befugnisse der Schiedsgerichtsbarkeit ergeben sich daher aus der wirksamen Schiedsvereinbarung selbst. Unvollständige und/oder schlecht ausgearbeitete Schiedsvereinbarungen führen oft zu seinem Szenario, das die Parteien nicht wünschen, nämlich zu einer öffentlichen Verhandlung, was durch eine sorgfältig ausgearbeitete Schiedsvereinbarung vermieden werden könnte. Zusammenfassend konzentriert sich diese Arbeit auf Schiedsvereinbarungen in internationalen Handelsstreitigkeiten und soll insbesondere die besondere Bedeutung gut ausgearbeiteter Schiedsvereinbarungen darstellen. Genauer gesagt diskutiert diese Arbeit zwei Hauptthemen – zwingende vertragliche Anforderungen sowie grundlegende Bestimmungen einer Schiedsvereinbarung für internationale Handelsstreitigkeiten. Darüber hinaus sollen bei jedem dieser Themen potentielle Rechtsprobleme analysiert werden, die sich ergeben könnten, wenn diese Anforderungen nicht erfüllt und/oder unkorrekt umgesetzt werden. Wo möglich, wird ein Vergleich zwischen zwei verschiedenen Rechtssystemen dargestellt – dem deutschen Rechtssystem, das dem Rechtskreis des Civil Law angehört sowie dem Rechtssystem des Vereinigten Königreichs, das dem Rechtskreis des Common Law angehört. Erstens diskutiert diese Arbeit die zwingenden vertraglichen Anforderungen, die jede Schiedsvereinbarung erfüllen muss, damit sie rechtlich wirksam und legitim ist. Diese vertraglichen Anforderungen müssen kumulativ vorliegen und enthalten die Zustimmung zum Schiedsverfahren, die Fähigkeit zur Eingehung einer vertraglichen Beziehung, eine definierte rechtliche Beziehung zwischen den Parteien, einen schriftlichen Nachweis über die Schiedsvereinbarung, die Schiedsfähigkeit des betreffenden Gegenstandes und zuletzt die rechtliche Wirksamkeit der Schiedsvereinbarung unter dem jeweils geltenden Recht. Zweitens diskutiert diese Arbeit die grundlegenden Bestimmungen, die jede Schiedsvereinbarung enthalten sollte. Auch wenn diese Bestimmungen nicht kumulativ vorliegen müssen, ist es extrem ratsam, dass diese von den Parteien in die Schiedsvereinbarung aufgenommen werden. Diese Bestimmungen enthalten eine “multi-tiered clause“ (d.h. eine Klausel, welche die anzuwendenden Methoden der alternativen Streitbeilegung sowie deren Rangfolge festlegt), die Art des Schiedsverfahrens, die Sprache des Schiedsverfahrens, das anzuwendende Recht (materiell und prozessual), die Zusammensetzung des Schiedsgerichts und zuletzt eine Vertraulichkeitserklärung.
Abstract
(Englisch)
Nowadays, arbitration is the most popular method for resolving international commercial disputes. Parties choose the arbitration, as their alternative-dispute resolution method, voluntarily and independently for the many advantages that it offers. However, if the parties want their arbitration to be effective and efficient, it is incredibly crucial that a written arbitration agreement, or at least an arbitration clause within a general business agreement, is concluded. Arbitration agreement is an essential foundation of every single arbitration. But why is that? Incomplete and/or ill-drafted arbitration agreements can disrupt the smooth process of arbitration and can result in more time-consuming disputes, with an extremely higher arbitrable costs. Moreover, the parties must also keep in mind that arbitration is a private way of resolving a dispute, based on a consensual contractual agreement between the parties themselves. Therefore, a jurisdiction and a power of the arbitral tribunal derives from the valid arbitration agreement itself. Incomplete and/or ill-drafted arbitration agreement may often lead to a scenario that the parties wanted to steer clear of – a public litigation – all of which could be avoided by a carefully drafted arbitration agreement. To sum up, this Thesis focuses on arbitration agreements in the international commercial arbitration, so as to highlight the importance of their well-drafted foundation. More specifically, this Thesis discusses two main legal topics – mandatory contractual requirements and fundamental provisions of a general international commercial arbitration agreement. Furthermore, in case of each of these topics, potential legal issues, which may arise if these requirements/provisions are not fulfilled and/or not drafted correctly (or not at all), will be also analysed. Where possible, a comparison of two different legal orders is discussed – Germany, as a civil law country, and the United Kingdom, as a common law country. Firstly, this Thesis discusses the mandatory contractual requirements that every arbitration agreement must comply with, in order for the agreement to be valid and legitimate under the rule of law. These mandatory contractual requirements are cumulative and include a consent to arbitrate, a capacity to enter into a contractual relationship, a defined legal relationship between the parties, a written evidence of the parties’ agreement to arbitrate, an arbitrability of the subject-matter at hand and lastly, a validity of the arbitration agreement under its governing law. And secondly, this Thesis further discusses the fundamental provisions that should be included in every arbitration agreement. Although these provisions are not cumulative, it is extremely advisable that they are incorporated by the parties into their arbitration agreement. These provisions include a multi-tiered clause, a type of the arbitration, a language of the arbitration, a choice of the applicable law (substantive and procedural), a composition of the arbitral tribunal and lastly, a confidentiality.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Schiedsgerichtsverfahren internationale Handelsschiedsgerichtsverfahren Schiedsvereinbarung
Schlagwörter
(Englisch)
Arbitration International Commercial Arbitration Arbitration Agreement
Autor*innen
Dominika Bosá
Haupttitel (Englisch)
The arbitration agreement in international commercial disputes
Paralleltitel (Deutsch)
Die Schiedsvereinbarung in internationalen Handelsstreitigkeiten
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
97 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gabriel M. Lentner
Klassifikation
86 Recht > 86.24 Handelsrecht
AC Nummer
AC16598887
Utheses ID
63993
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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