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Gendereinflüsse auf die Schulleistung in der Schuleingangsphase
Miriam Massoumzadeh
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Pia Deimann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72178
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27582.28938.125171-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zahlreiche schulleistungsbezogene Untersuchungen wie PISA, IGLU, TIMSS usw. beschäftigen sich nicht nur mit den Schulfähigkeiten an und für sich, sondern auch mit Geschlechterunterschieden und möglichen Gendereinflüssen auf die Schulleistungen. Es gibt einerseits Hinweise darauf, dass Geschlechterunterschiede bereits vor Schuleinstieg vorhanden sind (Gibbs, 2010; Wie et al., 2015; Oppermann et al., 2020), andere hingegen, die erst gegen Ende der Primarstufe Unterschiede finden und eine Vergrößerung der Unterschiede mit steigendem Alter vermuten (Wei et al, 2015). Die vorliegende Studie untersuchte 344 Kinder (190 weiblich, 54.9%) der zweiten Schulstufe und analysierte sie hinsichtlich Geschlechterunterschieden in der gezeigten Leistung in unterschiedlichen Bereichen. Beim Lesen, Addieren und Subtrahieren sowie bei der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit wurden keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gefunden. Im Schreiben schnitten die Mädchen bezüglich orthographischer Schreibung (p = .014) und der lauttreuen Schreibung (p = .016) besser ab als die Buben. Im Untertest mit komplexeren numerische Operationen erzielten die Buben die besseren Ergebnisse (p = .018). Insgesamt konnten weniger Geschlechterunterschiede gefunden werden, als es vorangegangene Literatur vermuten ließ, was den Trend in Richtung einer Verringerung der Geschlechterunterschiede (Hußmann et al., 2017) untermauert.
Abstract
(Englisch)
Numerous school performance-related studies such as PISA, IGLU, TIMSS, etc. are not only concerned with school abilities, but also with gender differences and gender influences on school performance. There is evidence that gender differences are already shown before school entry (Gibbs, 2010; Tranalan Wie et al 2015; Oppermann et al, 2020), others that find differences only later in primary school and suggest a widening of differences with increasing age (Wei et al, 2015). The present study examined 344 children (190 female, 54.9%) visiting second grade. Data was analyzed regarding gender differences in children‘s performance in specific domains. No gender differences were found in reading, addition, subtraction, and information processing. Girls performed better than boys in terms of orthographic spelling (p = .014) and phonetic spelling (p = .016). In the subtest complex numerical operations, the boys scored better (p = .018) than the girls. Overall, fewer gender differences were found than previous literature suggested. This may be another hint on decreasing gender differences (Hußmann et al., 2017).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechterunterschiede Gendereinflüsse Schulleistungen Primarstufe
Autor*innen
Miriam Massoumzadeh
Haupttitel (Deutsch)
Gendereinflüsse auf die Schulleistung in der Schuleingangsphase
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
65 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Pia Deimann
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC16605058
Utheses ID
64265
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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