Detailansicht
Untersuchung des (post-)meritokratischen Narrativs
Erörterung des postmeritokratischen Narrativs mittels einer Verschränkung von Theorie, persönlicher Erfahrungspraxis und der Inszenierungsanalyse zweier Filmbeispiele
Vanessa Wernig
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Stephan Trinkaus
DOI
10.25365/thesis.72223
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14795.46963.122938-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Zeitgenössische Filme der letzten Jahre zeugen von einer neuen Inszenierungstendenz, welche das Scheitern des meritokratischen Aufstiegsversprechens ins Zentrum rücken. Diese Arbeit beschäftigt sich mit eben jener neuen Inszenierungstendenz, dem postmeritokratischen Narrativ, und untersucht, wie durch die Verknüpfung von theoretischen, inszenierungsanalytischen sowie autobiographischen Methoden dieses in seinem Vorkommen konkret gefasst werden kann. Ausgehend von Lauren Berlants Theorien zum Cinema of Precarity und Andrea Seiers und Stephan Trinkaus‘ Beschreibungen zum Begriff des postmeritokratischen Narrativs, werden der österreichische Dokumentarfilm Mind the Gap (R.: Robert Schabus, Österreich 2019) sowie der deutsche Spielfilm Contra (R.: Sönke Wortmann, Deutschland 2020) als Inszenierungsbeispiele bezüglich ihrer Darstellung des Postmeritokratischen untersucht. Daran anschließend folgt die autobiographische Ausarbeitung dreier Aspekte: Verhaltensweisen, Leistungen und berufliche Wege, welche anhand subjektiver Erfahrungspraxen der Autorin Schwierigkeiten im Bezug zu meritokratischen Vorstellungen vermitteln sollen. Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, in welchem soziologische Begriffe in Hinblick auf film- und medienwissenschaftliche Theoreme verknüpft werden und durch welche die Relevanz der weiteren fächerübergreifenden Forschung aufgezeigt werden soll. Das postmeritokratische Narrativ kann so in seiner Komplexität aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in seinem Bezug zur Repräsentation prekärer Lebensverhältnisse gefasst werden.
Abstract
(Englisch)
Contemporary movies of recent years reveal a new staging tendency that focuses on the failure of the meritocratic promise of social mobility. This thesis concerns itself with precisely this new staging tendency, the post-meritocratic narrative and shall examine its occurrence by combining theoretical, staging-analytical and autobiographical methods. Based on Lauren Berlant’s theories on the Cinema of Precarity and Andrea Seier und Stephan Trinkaus’ descriptions of the post-meritocratic narrative, the Austrian documentary Mind the Gap (R.: Robert Schabus, Österreich 2019) and the German motion picture Contra (R.: Sönke Wort-mann, Deutschland 2020) shall be analyzed as staging examples regarding their use of the post-meritocratic narrative. Thereafter, an autobiographical elaboration of three aspects is provided: behavior, achievement and professional outlook, which are used to convey difficulties pertaining to meritocratic notions on the basis of the author’s own lived experiences. This thesis demonstrates an interdisciplinary approach, in which sociological concepts are combined with theorems from film and media studies to illustrate the importance of further research spanning different subjects. This opens up the possibility of shedding light on the complexity of the post-meritocratic narrative from different perspectives and of grasping it in its relation to the representation of precarious living conditions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
soziale Mobilität Postmeritokratie Meritokratie postmeritokratisch Scheitern des Aufstiegsversprechens meritokratisches Narrativ postmeritokratisches Narrativ Inszenierung des Postmeritokratischen Inszenierung des Prekären Prekarität Mind the Gap Contra
Schlagwörter
(Englisch)
social mobility Post-meritocracy meritocracy failure of the meritocratic dream post-meritocratic post-meritocratic narrative Depiction of the post-meritocratic meritocratic dream Mind the Gap Contra
Autor*innen
Vanessa Wernig
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung des (post-)meritokratischen Narrativs
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erörterung des postmeritokratischen Narrativs mittels einer Verschränkung von Theorie, persönlicher Erfahrungspraxis und der Inszenierungsanalyse zweier Filmbeispiele
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
70 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stephan Trinkaus
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.12 Soziale Stratifikation, soziale Mobilität ,
71 Soziologie > 71.13 Soziales Milieu ,
71 Soziologie > 71.19 Sozialstruktur: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.30 Soziale Gruppen: Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.89 Sozialpolitik: Sonstiges
AC Nummer
AC16606120
Utheses ID
64356
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
