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Die Karwoche am Wiener Hof von Karl VI. bis Joseph II.
Liturgie - Zeremoniell - Musik
Rudolf Aigmüller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Elisabeth Hilscher
DOI
10.25365/thesis.72261
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15551.50498.444268-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird die Karwoche am Wiener Hof im 18. Jahrhundert untersucht. Für die kaiserliche Familie und die Hofgesellschaft war diese Woche bis ca. 1765 eine Zeit der Öffnung. In zahlreichen Prozessionen präsentierte sich der Hof in der Stadt. Gleichzeitig war es eine Zeit, die mit klar strukturiertem weltlichen und kirchlichen Zeremoniell verbunden war. Die Hofgesellschaft besuchte mehrmals täglich den Gottesdienst. In dieser Arbeit wird auch auf die Veränderung der Karwoche im 18. Jahrhundert eingegangen. Diese rührt aus einer, von der französischen Aufklärung beeinflussten, gesellschaftlichen Veränderung in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Bräuche, die auf Volksfrömmigkeit zurückzuführen waren, wurden Großteiles abgesetzt – was am Wiener Hof blieb, waren die Gottesdienste, die auf das Konzil von Trient zurückzuführen waren. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet die Erläuterung der einzelnen Tage von Palm- bis Ostersonntag. Dabei wurden zahlreiche Quellen miteinbezogen, um die Gottesdienste und deren Musik zu rekonstruieren. Aus der Analyse des musikalischen Charakters der Karwoche entstand eine ausführlich Tabelle mit aufgeführten Musikalien, die der Arbeit angehängt ist.
Abstract
(Englisch)
This work examines Holy Week at the Viennese Court in the 18th century. For the imperial family and court society, this week was a time of opening until around 1765. The Court presented itself in the city in numerous processions. At the same time, it was a time associated with clearly structured secular and ecclesiastical ceremonial. The court society attended church services several times a day. This work also deals with the change in Holy Week in the 18th century. This stems from a social change in the second half of the century influenced by the French Enlightenment. Customs based on popular piety were largely discontinued - what remained at the Viennese Court were the services based on the Council of Trent. The main part of this work is the explanation of the individual days from Palm Sunday to Easter Sunday. Numerous sources were used to reconstruct the services and their music. The analysis of the musical character of Holy Week resulted in a detailed table with listed musical works, which is appended to the work.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Liturgie Heilige Woche Karwoche Habsburger Musik Zeremoniell
Schlagwörter
(Englisch)
Holy Week Music
Autor*innen
Rudolf Aigmüller
Haupttitel (Deutsch)
Die Karwoche am Wiener Hof von Karl VI. bis Joseph II.
Hauptuntertitel (Deutsch)
Liturgie - Zeremoniell - Musik
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
266 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elisabeth Hilscher
Klassifikation
24 Theater > 24.50 Historische Musikwissenschaft
AC Nummer
AC16608261
Utheses ID
64367
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
