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Möglichkeiten der Darstellung der Geschichte der Verbrechen der Nationalsozialisten im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau am Beispiel einer Neugestaltung der Österreich-Ausstellung
Michael Doujak
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
DOI
10.25365/thesis.7134
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29504.43514.898064-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit war es, den gestalterischen und inhaltlichen Wert der österreichischen Länder-Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau herauszuarbeiten Die Ausstellung ist eine von insgesamt 13 Länderausstellungen, die das Schicksal der Opfer des Konzentrationslagers darstellt. 1978 eröffnet, ist sie eine der ältesten nicht veränderten Ausstellungen vor Ort. Die österreichische Erinnerungskultur wandelte sich im Laufe der 1980er Jahre vom Festhalten an der These, das erste Opfer des Nationalsozialismus gewesen zu sein, hin zu einem Bekenntnis der Mittäterschaft an den NS-Verbrechen. Um die zentralen Paradigmen der Ausstellung zu erforschen, wurde sie einer Inhaltsanalyse bezüglich Inhalt und Gestaltung unterzogen. Zum besseren Verständnis wurden wichtige theoretische Grundlagen der Erinnerungskultur und Museologie behandelt. Darauf folgt eine Darstellung der Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und seiner späteren Funktion als Museum und Gedenkstätte. Im Hauptteil der Arbeit wird eine umfassende Darstellung der Inhalte der Texttafeln und Installationen vorgenommen, um Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Resümierend lässt sich festhalten, dass sich die angesprochenen Wandlungen in der österreichischen Erinnerungskultur nicht in dieser Ausstellung niederschlagen, so dass zum Teil ein einseitiges, opferlastiges Geschichtsbild transportiert wird. Eine Neugestaltung erscheint deshalb überfällig. Als Ausblick werden Probleme und Perspektiven einer Neugestaltung angedacht.
Abstract
(Englisch)
The aim of this paper is to bring out the value of the Austrian national exhibition in Auschwitz-Birkenau’s state museum, as far as its content and its design are concerned.
The exhibition figures amongst 13 national exhibitions, portraying the fate of concentration camps’ victims. Launched in 1978, the exhibition can be said to be one of the eldest and unchanged in situ. The Austrian culture of remembrance had been subject to change over the 1980’s, a period in which Austria considered itself the first victim of National Socialism, to the acknowledgment of Austria’s complicity in war crime of the National Socialist regime.
The exhibition’s design and content have been analysed in depth, in order to investigate its central paradigms.
Furthermore, some basic principles of the concept of a culture of remembrance, as well as of museology have been discussed, for the purpose of enhancing the comprehensibility.
In a further step, the history of the concentration and death camp Auschwitz- Birkenau, and its later function as museum and memorial are presented.
The main part of the paper deals with a copious illustration of the subject matters of the museum placards and the installations, thus stressing the strengths and weaknesses of the exhibition.
The final outcome is that the earlier mentioned changes concerning Austrian’s culture of remembrance are not reflected in the Austrian national exhibition. As a result, a partly unilateral, perception of history is being conveyed, indeed a perception that still focuses on Austria as being the first victim of National Socialism. Therefore, it can be stated that there is a great and urgent need to rearrange the national exhibition. In fact, the paper concludes with perspectives on such a reorganised exhibition and is pointing out problems that are likely to occur during such an undertaking.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
"national exhibition" Austria memorial Redesign Auschwitz National-Socialism "culture of remembrance"
Schlagwörter
(Deutsch)
Länderausstellung Österreich Gedenkstätte Neugestaltung Auschwitz Nationalsozialismus Erinnerungskultur
Autor*innen
Michael Doujak
Haupttitel (Deutsch)
Möglichkeiten der Darstellung der Geschichte der Verbrechen der Nationalsozialisten im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau am Beispiel einer Neugestaltung der Österreich-Ausstellung
Paralleltitel (Englisch)
Aspects of illustrating the crimes of National-Socialism in the Austrian national exhibition on the grounds of the State Museum Auschwitz-Birkenau
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
126 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.32 Öffentliche Meinung ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC08063936
Utheses ID
6457
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
