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Measuring intellectual property 'strength'
a comparative analysis of the PRC's and Japan's IP protection regimes
Daniela Birnbauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium East Asian Economy and Society
Betreuer*in
Rüdiger Frank
DOI
10.25365/thesis.72577
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14992.63441.186085-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der heutigen Wirtschaftswelt sind Innovation, Kreativität und Markenbildung zu einem Schlüsselthema geworden, wobei Unternehmen kontinuierlich in immaterielles Kapital investieren, um ihren Mitbewerbern voraus zu sein. Um diese und Einzelpersonen zu ermutigen, neue Innovationen zu entwickeln, die der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen, räumen nationale Gesetzgeber den Schöpfern das Recht ein, andere von der Nutzung ihrer Erfindungen, Entwicklungen oder sonstigen Schöpfungen auszuschließen, und geben ihnen somit die Kontrolle über die Nutzung ihres geistigen Eigentums (IP). Trotz internationaler Harmonisierung und des Abschlusses multilateraler Verträge wie des TRIPS-Übereinkommens ist das Schutzniveau und die Durchsetzung von IP-Rechten weltweit sehr unterschiedlich ausgestaltet, selbst unter den TRIPS-Mitgliedstaaten. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass das TRIPS-Übereinkommen in erster Linie darauf abzielt, das geschriebene Recht zum Schutz des geistigen Eigentums anzugleichen, während Aspekte der Administration und Durchsetzung weitgehend dem nationalen Gesetzgeber überlassen bleiben. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Masterarbeit darauf ab, die Defizite der in der Volksrepublik China und Japan implementierten IP-Regelungen aus Sicht der Inhaber solcher Rechte zu identifizieren, wobei sowohl die rechtliche Situation als auch praktische Aspekte berücksichtigt werden. Die Kenntnis der Antwort auf diese Forschungsfrage würde es den politischen Entscheidungsträgern sowohl in der VR China als auch in Japan ermöglichen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Attraktivität ihres Landes für ausländische Unternehmen und Investitionen weiter zu steigern und einheimische Technologie-Kompetenz zu fördern. Aufbauend auf früheren Ansätzen in der einschlägigen Literatur wird in dieser Masterarbeit ein analytischer Rahmen entwickelt, der sowohl den im TRIPS-Abkommen festgelegten Mindeststandard für den Schutz geistigen Eigentums als auch praktische Aspekte betreffend Kosten, Qualität der Administration und Durchsetzbarkeit berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass der IP-Schutz nach geschriebenem Recht in beiden Ländern weitgehend vergleichbar ist. Wenn es jedoch um den Schutz des geistigen Eigentums in der Praxis geht, liegen Welten zwischen der VR China und Japan. Der chinesische Gesetzgeber hat beträchtliche Fortschritte bei der Verbesserung des Rechtsrahmens und der besseren Durchsetzung von IP-Rechten gemacht, trotzdem bestehen weiterhin erhebliche Defizite. Auch wenn Nippon gemäß dem analytischen Rahmen eine sehr gute Leistung erzielt, zeigt ein genauerer Blick auf die Situation in Japan dennoch Schwächen in der IP-Praxis.
Abstract
(Englisch)
In today’s economy, innovation, creativity and branding have become a key issue for many business activities, with firms continuously investing in intangible capital to stay ahead of their competitors. To encourage business entities and individuals to develop new innovations that will benefit society as a whole, national legislatures grant creators the right to prevent others from using their inventions, designs or other creations — thereby giving them control over how their intellectual property (IP) is used. Despite international harmonisation and the conclusion of multilateral treaties, such as the TRIPS Agreement, the extent of protection and enforcement of IP rights still varies widely around the world with different levels of protection granted even among the TRIPS member states. This is partly due to the fact that the TRIPS Agreement mainly aims at aligning the written IP laws while aspects of administration and enforcement are largely left to the national legislature. Against this background, the present master’s thesis seeks to identify shortcomings of the IP protection regimes implemented in the People’s Republic of China (PRC) and Japan from an IP owner’s point of view, considering the legal situation as well as practical aspects. Knowing the answer to this research question would allow policy makers in both the PRC and Japan to take necessary measures for further enhancing their country’s attractiveness to foreign companies and investment and for developing national indigenous technological capacity. Building upon previous approaches in the relevant literature, this master’s thesis develops an analytical framework that takes into account the minimum standard of IP protection stipulated by the TRIPS Agreement as well as practical aspects in terms of cost, quality of administration and enforceability. The findings show that the IP protection pursuant to the law on the books is largely comparable in both countries. When it comes to IP protection in practice, though, the PRC and Japan are worlds apart. The Chinese legislature has made considerable headway in enhancing the legal framework and ensuring better enforcement of IP rights, but substantial deficiencies remain. Yet, even though Nippon performs very well under the analytical framework, a closer look at the situation in Japan also reveals some weaknesses in practice.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Geistiges Eigentum China Japan
Schlagwörter
(Englisch)
Intellectual Property China Japan
Autor*innen
Daniela Birnbauer
Haupttitel (Englisch)
Measuring intellectual property 'strength'
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative analysis of the PRC's and Japan's IP protection regimes
Paralleltitel (Deutsch)
Bewertung der 'Stärke' von geistigem Eigentum
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine vergleichende Analyse der Schutzsysteme für geistiges Eigentum in der VR China und Japan
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
109 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Rüdiger Frank
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.71 Recht, Normen ,
86 Recht > 86.10 Recht einzelner Länder, Gebiete und Völker
AC Nummer
AC16672053
Utheses ID
64659
Studienkennzahl
UA | 066 | 864 | |
