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Vom Gebrauchsgegenstand zum Accessoire?
eine historische Perspektive auf den österreichischen Autokonsum am Beispiel Fiat/Puch 500 und Mini
Michael Ziehenberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Oliver Kühschelm
DOI
10.25365/thesis.72381
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20860.63097.336464-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Wenige Gegenstände wirken in unserer Gesellschaft so aggressiv nach außen, wenige fungieren so deutlich als Symbol für Erfolg und Wohlstand, wie das Auto. Kaum ein anderer Gegenstand ruft jedoch auch ähnlich viel Kritik hervor: Die Rahmenbedingungen für die „Freiheit auf vier Rädern“ haben sich durch gesellschaftliche und damit einhergehend politische Einwände gegen diese Form von Freiheit geändert – ebenso die Sehnsüchte, Bilder, Vorstellungen, die um den Gegenstand kreisen, und nicht zuletzt auch die Anforderungen, die von Konsumierenden an das Auto gestellt werden. Diese Arbeit fragt anhand einer historischen Gegenüberstellung von zwei Automodellen, nämlich dem Fiat respektive Puch 500 und dem Mini in jeweils zwei Epochen, ob sich die Entwicklung des Autokonsums entlang von konsumsoziologischen Überlegungen, die einen Übergang von einer Gesellschaft der Industrie hin zu einer des Konsums annehmen, verstehen lässt: Hat sich der Kleinwagen vom pragmatischen Vehikel, das der Realisierung der angestrebten Massenmotorisierung diente, zu einem Statussymbol verändert? Um diese Frage zu untersuchen, wurde eine interdisziplinär orientierte Perspektive gewählt und dementsprechend methodisch vielseitig vorgegangen: Auf eine kurze Modell-Geschichte des Autos und ihre Einbettung in einen konsumsoziologischen Kontext bauen eine Diskursanalyse von Autozeitungen und eine Inhaltsanalyse von eigens durchgeführten Experteninterviews auf. Die Studie beleuchtet auf diese Weise die österreichische Geschichte des Autokonsums vom Einsetzen der Massenmotorisierung in den 1950er-Jahren bis zu einem Paradigmenwechsel in den 2000er-Jahren.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Auto Kleinwagen Massenmotorisierung Konsum Österreich Konsumsoziologie Konsumgesellschaft Industriegesellschaft Puch 500 Fiat 500 Mini
Autor*innen
Michael Ziehenberger
Haupttitel (Deutsch)
Vom Gebrauchsgegenstand zum Accessoire?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine historische Perspektive auf den österreichischen Autokonsum am Beispiel Fiat/Puch 500 und Mini
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
147 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Kühschelm
AC Nummer
AC16637150
Utheses ID
64756
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
