Detailansicht

Über die Verflechtung von „Vale“, Brasiliens Umweltpolitik und globalen Lieferketten
Andreas Barth
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
René Kuppe
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72412
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21772.64582.896054-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Unter Jair Bolsonaros politischer Führung in Brasilien wird der Umweltschutz stetig abgebaut. Eilten aus Militär, Agrarlobby und Unternehmerkreisen definieren eine politische Agenda welche Umweltschutzinstitutionen systematisch schwächt und deren Agieren zunehmend verunmöglicht. Darunter leidet jedoch nicht nur die Natur, sondern auch Menschen die mit und von dieser Leben. Allen voran Indigene und traditionelle Völker, aber auch Anrainer entlang der Produktions- und Lieferketten des brasilianischen Ressourcenabbaus. Ein solches politisches Umfeld fördert auch rücksichtloses unternehmerisches Verhalten. Ein Beispiel dafür sind die kontroversen Praktiken des brasilianischen Bergbaugiganten Vale. Das Unternehmen steht im-mer wieder in der Kritik; Vale werden regelmäßig Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung vorgeworfen. 2021 hat Vale einen umfangreichen CSR- Bericht veröffentlicht mit welchem das Unternehmen probiert sich in ein rechtes Licht zu rücken. Ziel dieser Arbeit ist es zu einem die Umweltpolitik Brasiliens zu analysieren, Vales CSR- Bericht kritisch zu beleuchten und zum anderen auch der Frage nachzugehen inwiefern auch westliche Länder, welche Rohstoffe aus Brasilien importieren, für die dortigen Umwelt- und Menschenrechtsverbrechen verantwortlich sind. Im Kontext dessen wird auch das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz näher betrachtet.
Abstract
(Englisch)
Under Jair Bolsonaro's political leadership in Brazil, environmental protection is being steadily dismantled. Elites from the military, the agricultural lobby, and business circles are forming a political agenda that weakens environmental protection institutions and increasingly makes it impossible for them to act. Not only nature suffers, but also the people who live with and from it. First and foremost, indigenous, and traditional peoples, but also residents along the production and supply chains of Brazilian resource extraction. Such a political environment also encourages inconsiderate corporate behavior. One example is the controversial practices of Brazilian mining giant Vale. The company is repeatedly criticized, and Vale is regularly accused of human rights violations and environmental pollution. In 2021, Vale published an extensive CSR report with which the company tries to put itself in the right light. The aim of this thesis is to analyze Brazil's environmental policy, to critically examine Vale's CSR report, and to investigate the extent to which Western countries that import raw materials from Brazil are responsible for the environmental- and human rights crimes committed there. In the context of this, the German Supply Chain Sourcing Obligations Act will also be examined in more detail.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Brasilien Umweltpolitik Vale Globale Lieferketten
Schlagwörter
(Englisch)
Brazil Environmental Policy Vale Global Supply Chains
Autor*innen
Andreas Barth
Haupttitel (Deutsch)
Über die Verflechtung von „Vale“, Brasiliens Umweltpolitik und globalen Lieferketten
Paralleltitel (Englisch)
On the interconnectedness of "Vale", Brazil's environmental policy and global supply chains
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
René Kuppe
Klassifikationen
43 Umweltforschung > 43.47 Globale Umweltprobleme ,
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie ,
89 Politologie > 89.93 Nord-Süd-Verhältnis
AC Nummer
AC16643400
Utheses ID
64765
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1