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Mit Politikinstrumenten zur Arbeitszeitverkürzung?
welche Politikinstrumente von der Umsetzung auf eigene Initiative einer Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibendem Gehalt österreichischer Unternehmen abgeleitet werden können
Agnes Karoline Pauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Barbara Prainsack
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72785
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25060.62338.787498-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Arbeitszeitverkürzung in Österreich. Sie schlägt Politikinstrumente vor, die bei einer flächendeckenden Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibendem Gehalt in Österreich zum Einsatz kommen könnten. Dafür wird zum einen der Inhalt qualitativer Interviews mit Unternehmenssprechern untersucht, die auf eigene Initiative eine Arbeitszeitverkürzung eingeführt haben, bestehende Literatur analysiert und bisherigen Wegen zur Arbeitszeitverkürzung in Österreich gegenübergestellt. Methodologisch ist diese Arbeit auf der Constructivist Grounded Theory nach Kathy Charmaz (2014) aufgebaut. Diese Vorgehensweise ermöglicht die Theoretisierung von Daten für eine weitere Bearbeitung. Da die Beweggründe von Unternehmen, die auf eigene Initiative eine Arbeitszeitverkürzung in Österreich eingeführt haben, noch nicht erhoben wurden, leisten die Daten dadurch einen ersten Beitrag in diese Richtung. Die Analyse zeigt, dass die Unternehmen eine flächendeckende Arbeitszeitverkürzung nicht unterstützen würden. Das könnte daran liegen, dass jene für die Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal und einen Wettbewerbsvorteil in Zeiten eines branchenübergreifenden Fachkräftemangels bedeutet. Dennoch hätte eine Arbeitszeitverkürzung gesamtgesellschaftliche Vorteile. Abschließend schlägt die Arbeit deshalb vier unterschiedliche Kombinationsarten von Politikinstrumenten vor, an denen für die Umsetzung einer flächendecken Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibendem Gehalt in Österreich weitergeforscht werden kann.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis deals with the reduction of working hours in Austria. It proposes policy instruments that could be used in the case of a nationwide reduction of working hours at constant salaries in Austria. For this purpose, the content of qualitative interviews with company spokespersons who have introduced a reduction in working hours on their own initiative is examined, existing literature is analyzed and being compared with previous ways of reducing working hours in Austria. Methodologically, this work is based on Constructivist Grounded Theory according to Kathy Charmaz (2014). This approach enables the theorization of data for further processing. Since the motivations of companies that have introduced a reduction in working hours in Austria on their own initiative have not yet been surveyed, the data thereby make a first contribution here. The analysis shows that companies would not support a nationwide reduction in working hours. This could be due to the fact that it represents a unique selling proposition for companies and a competitive advantage in times of a cross-sector shortage of skilled workers. Nevertheless, a reduction in working hours would have benefits for society as a whole. In conclusion, the paper therefore proposes four different combinations of policy instruments on which further research can be conducted for the implementation of a nationwide reduction in working hours at constant salaries in Austria.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitszeitreduktion Arbeitszeitflexibilisierung Politikinstrumente
Schlagwörter
(Englisch)
flexible working hours reduction of working hours policy instruments
Autor*innen
Agnes Karoline Pauer
Haupttitel (Deutsch)
Mit Politikinstrumenten zur Arbeitszeitverkürzung?
Hauptuntertitel (Deutsch)
welche Politikinstrumente von der Umsetzung auf eigene Initiative einer Arbeitszeitverkürzung bei gleichbleibendem Gehalt österreichischer Unternehmen abgeleitet werden können
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
83 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Prainsack
Klassifikation
89 Politologie > 89.00 Politologie. Allgemeines
AC Nummer
AC16708093
Utheses ID
64805
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1