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Die liberale Weltordnung am Scheideweg?
eine IPÖ-Analyse globaler Machtverhältnisse in Bezug auf die USA und die Volksrepublik China mithilfe der Theorie der hegemonialen Stabilität
Florentin Fischer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Benjamin Opratko
DOI
10.25365/thesis.72668
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26020.65921.476025-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Volksrepublik China erlebte in den letzten Jahrzehnten einen rasanten ökonomischen Aufschwung, der sich auch auf die Macht der Kommunistischen Partei auswirkte. Dieser Aufstieg ermöglichte es der KPCh die VR China als Weltmacht neben den USA zu etablieren. Aufgrund unterschiedlicher Wertvorstellungen und einer Ideologie, die im Gegensatz zu der vorherrschenden westlichen Gesellschaftsordnung steht, birgt dieser Aufstieg Konfliktpotential bezüglich einer neuen globalen Machtverteilung, welcher die gegebene liberale Weltordnung unter der Führung der USA ins Wanken bringen kann. Die KPCh ist bestrebt, den globalen Machteinfluss Chinas auszuweiten und die hegemoniale Vorherrschaft der USA, welche seit dem Ende des 2. Weltkriegs besteht, einzudämmen und möglicherweise zurückzudrängen. Mithilfe der Theorie der Hegemonialen Stabilität werden die Voraussetzungen der USA und der VR China die politische Weltordnung im 21. Jahrhundert zu bestimmen aus einer politökonomischen Perspektive untersucht. Besonders im Fokus stehen hierbei die politische, die militärische und die ökonomische Dimension. Zur Veranschaulichung werden zwei Fallbeispiele, die chinesische Belt and Road Initiative sowie die strategischen Ausrichtungen auf dem Feld der Industrie 4.0 genauer betrachtet. Diese Arbeit zeigt, dass die VR China in allen Dimensionen aufgeholt hat und auf der ökonomischen Ebene die USA wohl bald überholen werden. Bemerkenswert ist hierbei, dass die KPCh eine klare Strategie verfolgt, während die USA nur auf die Aktionen dieser reagieren, anstatt selbst zu agieren. Dennoch bieten die bestehenden systemischen Strukturen den USA einen großen strategischen Vorteil, sodass ein Aufstieg Chinas als alleiniger globaler Hegemon in Zukunft ausgeschlossen scheint, wenngleich eine geteilte Führung der Weltordnung als realistisch erscheint.
Abstract
(Englisch)
The People's Republic of China has experienced a rapid economic upswing in recent decades, which has also affected the power of the Communist Party. This rise enabled the CCP to establish the PRC as a world power alongside the United States. Due to different values and an ideology that stands in contrast to the prevailing Western social order, this rise holds the potential for conflict regarding a new global distribution of power, which can shake the given liberal world order under the leadership of the USA. The CCP is seeking to expand China's global power and contain and possibly roll back the hegemonic dominance of the US that has existed since the end of World War 2. With the help of the theory of hegemonic stability, the prerequisites of the USA and the People's Republic of China to determine the political world order in the 21st century are examined from a politico-economic perspective. The focus here is particularly on the political, military and economic dimensions. To illustrate this, two case studies, the Chinese Belt and Road Initiative and the strategic orientations in the field of Industry 4.0 are examined in more detail. This thesis shows that the PRC has caught up in all dimensions and is likely to soon overtake the US at the economic level. It is noteworthy that the CCP has a clear strategy, while the US only reacts to the actions of the CCP instead of acting itself. Nevertheless, the existing systemic structures offer the US a great strategic advantage, so that a rise of China as the sole global hegemon in the future seems impossible, although a shared leadership of the world order seems realistic.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Theorie der Hegemonialen Stabilität USA China Liberale Weltordnung Belt and Road Initiative Industrie 4.0
Schlagwörter
(Englisch)
Hegemonic stability theory USA China Liberal world order Belt and Road Initiative Industry 4.0
Autor*innen
Florentin Fischer
Haupttitel (Deutsch)
Die liberale Weltordnung am Scheideweg?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine IPÖ-Analyse globaler Machtverhältnisse in Bezug auf die USA und die Volksrepublik China mithilfe der Theorie der hegemonialen Stabilität
Paralleltitel (Englisch)
The liberal world order at a crossroads?
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
118 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Benjamin Opratko
Klassifikationen
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik ,
89 Politologie > 89.92 Ost-West-Verhältnis
AC Nummer
AC16685369
Utheses ID
64825
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
